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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Hyperaktive Blase?, Beckenbodenproblematik?
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BeitragVerfasst: 06.01.18, 09:30 
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Hallo. Folgenden Artikel habe ich gerade -in der Hoffnung hier vielleicht einen Rat zu bekommen- aus dem Forum Urologie hierhin verschoben

Guten Tag,

ich habe eine Problematik, bei der ich hoffe, dass mir jemand einen Rat/Meinung geben kann bzw. vielleicht ähnliche Erfahrungen hat und berichten kann.
Ich bin weiblich, 39 Jahre alt und seit mittlerweile 3 Monaten habe ich erstmals Probleme mit der Blase, d.h. häufiges Druckgefühl und ab und zu ein "komisches Gefühl" in der "Intimregion", eher Richtung Damm (linke, Seite), eine Art kurzes Ziehen oder kurzes Kribbeln, am Anfang dachte ich, dass ich ab und zu etwas Urin verliere, aber das ist nicht der Fall. Das "Besondere" (und Nervige/Störende) ist, dass ich dieses leichte Ziehen auslösen kann durch Neigung des Kopfes Richtung Brust. Tritt aber auch unabhängig davon mal auf. Schmerzen andere Gefühlsstörungen etc. hab ich nicht

- ich war als erstes bei meiner Frauenärztin, keine Blasenentzündung, aber Leukozytenwert hoch im Urin--> Vorstellung beim Urologen empfohlen
- der Urologe findet neben ebenfalls Leukozyten im Urin eine "deutlich verdickte" Blasenwand (1,2 cm glaube ich) und daher und aufgrund des recht häufigen Harndrangs/Drucks (Gehe so ca 8-10 mal am Tag auf Toilette, aber trinke auch viel...) vermutet er eine hyperaktive Blase, verschreibt mir Anticholinergikum (Urinkultur wurde gemacht, aber dann unauffällig). Das Ziehen meinte er wär klar, denn bei Kopfneigung würde man die Bauchmuskeln anspannen und dann würde das auf den "Blasennerv" drücken usw. Ursache: mglw. Stress ("Die Blase ist der Spiegel der Seele" ;-)). Stress hab ich schon etwas, Arbeit, 2 kleine Kinder usw.. Soweit möglich.
- Das Medikament nehm ich seit fast 2 Monaten und es ist -langsam- aber mittlerweile insgesamt deutlich eine Besserung eingetreten. Zwischendurch hatte ich immer mal wieder tage- oder sogar wochenlang keine Beschwerden. Es bricht aber ab und zu wieder ein und dann ist die Symptomatik, insbesondere das Ziehen bei Bewegung/Kopfneigung wieder in ganzer "Nervigkeit" da (insbesondere dann, wenn ich teilweise einzelne Dosen des Medikaments vergessen hatte).
- Seit 2 Tagen habe ich das Ziehen wieder stärker, davor mehr als zwei Wochen nichts, die Blase drückt jetzt auch etwas. Ich war wegen einer anderen Sache an der Hüfte (da wurde übrigens ca 3 Wochen Monat nach 1. MedikamentenEinnahme ein MRT der Hüfte gemacht und nebenbei die Blase als unauffällig beshrieben..) heute beim Orthopäden und hatte ihn dbzgl. auch nach seiner Meinung gefragt:
-Er meint, sowas würde er zum ersten mal hören, die Theorie des Urologen (Kopf neigen, Kribbeln in Beckenboden-Gegend, nur linksseitig) halte er aber für Quatsch, ich solle mal sicherheitshalber zum Neurologen und das abklären (Ausschluss MS!!!...sonst habe ich aber keine weiteren Symptome/Schmerzen/Beschwerden)
--> Akute leichte Panik. Termin Neurologie in 3 Monaten bekommen. Versuche mich etwas zu beruhigen, aber gerade schwierig. (und in der Tat, unter der Panik ist das ganze heute echt wieder deutlich schlimmer geworden! Doch Stressbedingt? )

Kann jemand etwas hierzu sagen? Vielleicht steckt doch eine häufige Symptomatik dahinter? Beckenbodenproblematik, die Kribbeln/Gefühlsstörung bei bestimmten Bewegungen bewirkt?


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BeitragVerfasst: 07.01.18, 15:10 
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Das kann ich mir irgendwie schwer vorstellen


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