Trocken sein - genügt das?

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Alida Prahm
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Re: Trockene Alkoholikerin

Beitrag von Alida Prahm » 13.11.05, 19:26

wilkommen angelika,
AngelEyesAW hat geschrieben:Sie selbst hat mich nicht darauf angesprochen, sondern ich.

hier hast du schon bewiesen, dass du stark bist. du bist das problem selber angegangen.
Ich weiß, wie abfällig sie über Alkoholiker denkt und auch spricht, wir haben ja öfter welche zum Entzug. "Diese Alki's sind doch alle gleich. Die haben einen Knacks. Die sind das letzte. Die könne sich nicht riechen. Abgefrackt. und, und, und..

wie deine kollegin oder auch andere menschen zu alkoholikern und deren probleme stehen oder nicht stehen, sollte dir wirklich egal sein. es gibt sehr viele menschen, die es achten und bewundern, wenn jemand dagegen etwas getan hat.
Ich bin nicht stolz, ein Alkoholiker zu sein, aber ich bin stolz, weil ich es jedesmal ganz alleine, mit meiner eigenen Kraft und mit eiserenem Willen aus diesem Sumpf geschafft habe.

darüber kannst wirklich sehr stolz sein. du hast jemandem das leben gerettet - und zwar DIR.
Ich habe einen Versetzungsantrag gestellt. Ich fühle mich diskriminiert, bloßgestellt, erniedrigt und entwürdigt, gekränkt, es ist kein Vertrauen mehr da. Das ist keine Basis für eine Zusammenarbeit.

vergiss diese negativen gefühle bitte ganz schnell. sie sind deiner nicht würdig und stehen dir nur im weg.
Aber trotzdem gehe mit erhobenem Haupt meiner Arbeit nach.

genau das kannst du auch.
Meinen Kolleginnen erzähle ich mittlerweils ganz offen mein Problem. Ich habe das Gefühl, innerlich gewachsen zu sein. Ich fühle mich stärker. Ich hoffe, es bleibt so.
Angelika


daran bist du mit sicherheit gewachsen. ich habe von anfang an dazu gestanden, dass ich abhängig bin. somit hatte ich das große glück, nicht auch noch durch diese probleme durchzumüssen.

Ich gebe dir eine kleine weisheit mit auf den weg. sie ist von Friedrich von Bodelschwingh:

Wenn du einem geretteten Trinker begegnest, dann begegnest du einem Helden. Es lauert in ihm schlafend der Todfeind. Er bleibt behaftet mit seiner Schwäche und setzt seinen Weg fort durch die Welt der Trinkunsitten in einer Umgebung, die ihn nicht versteht, in einer Gesellschaft, die sich berechtigt hält, in jämmerlicher Unwissenheit auf ihn herabzuschauen, als auf einen Menschen zweiter Klasse, weil er es wagt, gegen den Alkoholkonsum zu schwimmen.
Du sollst wissen: Er ist ein Mensch erster Klasse!


ich würde mich freuen, wieder von dir zu hören.
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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AngelEyesAW
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Hallo Alida

Beitrag von AngelEyesAW » 16.11.05, 21:20

Liebe Alida,

so sehr ich mich über Deine prompte Antwort gefreut habe, so leid tut es mir auch, daß ich erst jetzt antworte. Leider ging unser Internet einige Tage nicht.

"Der gerettete Trinker" ist ein toller Text! Ich kenne ihn bereits. Er ist so treffend. Eigentlich müßte er d i e Leute "treffen" und zum Nachdenken bringen, d i e so abwertend und abfällig über Alkoholiker und trockene Alkoholikern reden und denken.

Gerade d i e s e Leute müßten ein schlechtes Gewissen haben und nicht der Alkoholiker.

Es ist enorm, was ein trockener Alkoholiker jeden Tag leistet.

Daß ich mich mittlerweile so öffne und so darüber reden kann anderen gegenüber hat mich wirklich stark gemacht. Ich muß mich deswegen nicht schämen. Nein, ich bin stolz auf mich!

Ich würde gern mehr über Dich erfahren. Du warst auch alkoholabhängig? Wie alt bist Du? Was machst Du? Ich hoffe, ich bin nicht zu neugierig. Mich interessiert das.

Ich hoffe auf Bald.

Angelika

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 16.11.05, 21:33

Hallo Angelika,
unter der Ankündigung: Ich stelle mich vor kannst Du schon eine ganze Menge erfahren über mein Leben. Da ich es nicht jedes Mal neu schreiben möchte schau bitte mal dort rein.
Und dann können wir uns gern mehr darüber austauschen im Treffpunkt Betroffene.
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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kleine prinz
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Beitrag von kleine prinz » 16.11.05, 21:50

hallo zusammen!
war am montag wieder beim psychologen.wir haben diesesmal über meine jetzige situation gesprochen.letzten freitag gabs bei uns nen riesen donnerwetter wegen den zwei großen(10 u.13).die proben im mom.den aufstand wie verrückt u.haben ihre mutter schon soweit,daß sie nicht mehr kann u.psychosomatische beschwerden hat.da hab ich mich wiedermal eingeklinkt u.den beiden damen mal gehörig den kopf gewaschen.
das hab ich dem doc.erzählt u.er hat mich gefragt wie ich mich danach gefühlt habe.
ich sagte ihm,daß es mir nicht wirklich spaß gemacht hat u.ich mich auch nicht so wohl
dabei gefühlt habe,aber nicht mehr mit ansehen konnte wie sie mit ihrer mutter umspringen.sie wäre am liebsten mit der kleinen auf u.davon.
ich habe ihm auch erzählt,daß ich teilweise schon ruhiger geworden bin.er hat gesagt,daß ich da ruhig weiter machen soll u.mich selber dabei beobachten soll wenn ich wiedermal nicht so ruhig bin.
so,daß solls esrtmal gewesen sein für heute.............. :D :D

lg hannes............... 8) 8)

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 17.11.05, 17:50

hallo hannes,
schön, wieder von dir zu hören. dass du damit nicht gut zurecht kommst, wenn du dich in die erziehung der kinder mit reinstecken musst zumal es ja nicht deine eigenen sind, kann ich mir gut vorstellen. da deine lebensgefährtin ja auch aus der abhängigkeit kommt, muss sie da ganz schön belastet sein bei diesen probelemen.
dennoch finde ich gut, dass du da mal ein machtwort gesprochen hast und an ihrer seite stehst. nur ich sage jetzt auch mal ganz klar was ich denke: eigentlich wäre eine familientherapie für euch das richtige. wenn ihr mit allen problemen ständig allein fertig werden müsst und die kinder nicht mitziehen, dann ist das nicht gut - finde ich.
ich wünsche euch viel kraft und zusammenhaltevermögen.
liebe grüße
alida

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 07.01.06, 12:54

Jetzt muss ich hier noch mal etws loswerden. Vorletzte Nacht wurde in meiner Nachbarschaft ein 15-jähriges Mädel dermaßen von ihrem Vater verprügelt, dass die Polizei gerufen werden musste. Der Vater ist Alkoholiker und hatte eine ganze zeitlang nichts getrunken. Er hat den Alk stehen lassen und so weitergelbt wie bisher. Aber die Probs, die ihn belasteten, die hat er nicht in Angriff genommen. Tjy, und dann ist er nach 7 Jahren rückfällig geworden und hat um sich geschlagen. Das Mädchen hat ihn übrigens angezeigt, weil sie nicht mehr konnte und lebt nun im Moment in einem Übergangswohnheim.
LG Alida
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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medikus
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Beitrag von medikus » 07.01.06, 14:45

Hallo Alida Prahm
Warum ist denn dein Name von Gesi in Alida geändert worden?

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Beitrag von Alida Prahm » 07.01.06, 17:03

Hi,
weil Geesi mein nickname war. Dann habe ich hier dieses Forum eröffnet, bin DMF-Mod geworden und schreibe daher jetzt unter meinem realname. :D
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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Beitrag von medikus » 07.01.06, 17:13

:oops: Aha, bin nun mal eben Neuguerig. :D

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 07.01.06, 17:44

Das ist das Privileg von uns Frauen. :lol:

Was sagst du denn dazu: Genügt es, einfach "nur" mit dem Trinken aufzuhören?
Viele Menschen glauben das ja.
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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Beitrag von medikus » 07.01.06, 18:40

Ich glaube nicht das es nur genügt mit dem trinken aufzuhören.
Dann hätte man nicht erkannt das man ein Problem damit hat. Es ist ja nicht so wie der Joghurt schmeckt mir nicht den esse ich nicht mehr. Mal abgesehen davon macht sich jeder Alci doch mehr oder weniger zu Sklaven des Alkohols. Das genze Leben wird davon bestimmt. Wann und wie man trinkt damit es nicht auffällt. Wie Naiv, natürlich fällt es auf. Man oder das gegenüber riecht es ja auch. Ständige Ausreden vom Autofahren ganz zu schweigen. Nein , ich bin überzeugt einfach so geht das nicht.
Als ich mich entschlossen habe damit auf zu hören bin ich nach meinem Hausarzt gegangen, hatte ich nen bammel, man oh man. Ich habe Freitags Abends zu meinem Mann gesagt nun ist Schluss ich will nicht mehr. Meinem Mann war sofort klar das ich das ernst meine, was ich nicht will das will ich nicht. Aber einfach war und ist das nicht. Den grössten bammel habe ich davor das ich mal was erwische von dem ich nicht weis das da Alc drin ist, und dann einen Rückfall baue. Dann aber nix wie hin in die Klinik.
Ist nämlich cool ohne Alc. Viel viel besser. Man ist freier. Und Gesundheitlich geht es auch besser. Hat mir viele Vorteile gebracht die ich nicht missen nöchte.

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 07.01.06, 19:17

medikus hat geschrieben:Ich glaube nicht das es nur genügt mit dem trinken aufzuhören.Als ich mich entschlossen habe damit auf zu hören bin ich nach meinem Hausarzt gegangen, hatte ich nen bammel, man oh man.
Das kann ich mir vorstellen. Vielleicht hast du ja meine Vorstellung oben gelesen. So einfach es auch war, den Alk wegzukippen, aber was da in mir vorging, war das reinste Kaleidoskop von Gedanken und Gefühlen, die sich jagten. Z.B. "Was mache ich, wenn ich einkaufe und muss an dem Schnaps vorbei" oder "Was mache ich bloß Silvester ohne Alk" oder "Jetzt bin ich bestimmt viel einsam und allein, wenn ich nicht mehr trinke." Da kann man echt ein Lied von singen.
Den grössten bammel habe ich davor das ich mal was erwische von dem ich nicht weis das da Alc drin ist, und dann einen Rückfall baue. Dann aber nix wie hin in die Klinik.

Das hatte ich auch. Ist mir auch schon 2 x passiert. Das erste Mal, als mein Ex und ich in einem Lokal waren und ich heiße Pfefferminschokolade bestellte. Und obwohl auf meine Frage, ob da Alk drin ist verneit wurde, schmeckte ich sofort raus, dass da "was drin" war und sprach die Bedienung an. Ja, das wäre ja nur ein kleiner Likör, kein Alkohol, meinte sie. Toll! Ich hatte den Rest des Nachmittags damit zu tun mich durchzuklappern.
Beim 2. x hab ich ein Glas Cola mit Bier erwischt - aus Versehen. Ich hab das dann in hohem Bogen ausgespuckt, mitten im Lokal. Na ja, die Leute............... - aber, das war mir egal.
Also, ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich aus Versehen mal was mit Alk erwische -aber wirklich nur aus Versehen- dann ist nichts passiert. Warum? Weil ich es nicht mit Absicht und aus vollem und freiem Willen gemacht habe. Das hat mein Unterbewusstsein so akzeptiert.
Ist nämlich cool ohne Alc. Viel viel besser. Man ist freier. Und Gesundheitlich geht es auch besser. Hat mir viele Vorteile gebracht die ich nicht missen nöchte.

Ich auch nicht. Obwohl ich mich zuerst fragte, wie es wohl mit dem Sex aussehen würde ohne Alk. Na ja, ich kann ehrlich sagen: Bewusst zu leben ist die beste Art zu leben.

Aber ich habe auch danach noch viel an mir arbeiten müssen. Selbstwertgefühl und -bewusstsein waren kaum vorhanden. Unsicherheiten prägten mich in allen Lebensbereichen. Ängste, die Dinge nicht packen zu können. Da war schon noch eine ganze Menge an Fragen offen. So einfach ist das nicht.
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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Beitrag von medikus » 08.01.06, 09:42

:) Guten Morgen Alida
Ich habe meinen Alc nicht selbst weggekippt. Hab mich in die Klinik fahren lassen und den Alc hat mein Mann entsorgt.
Die Angst der Einsamkeit hatte ich überhaupt nicht, da ich ein Ziel vor Augen hatte. Es waren Kommuna´lwahlen und ich hatte mich aufstellen lassen, aber mit der Sauferei hätte ich die Arbeit nicht bewältigen können. So musste ich mich entscheiden.
Wie die Entscheidung ausgefallen ist wissen wir ja.
Mit dem nur Likör kein Alkohol kenne ich auch. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Kurz nachdem ich aus der Klinik entlassen wurde sind wir umgezogen. Es sollte schnelle Küche geben. So habe ich 2 Gläser einer Chinesischen Sosse gekauft. Nix von Alkohol auf der Zutatenliste. Im Topf warm gemacht und in der Wohnung roch es wie in einer Kneipe.
Da hab ich tunlichst die Finger von gelassen, und bin in die Pommesbude gefahren.
Oder Weihnachtsmarkt: Kinderpunsch bestellt und Glühwein bekommen.
Die Frage Sex hab ich mir auch nicht gestellt aber die Frage Kegeln :o
Wenn wir kegeln gingen so nach dem 3-4 Bier hab ich alles getroffen was ich wollte.
Aber mit Übung geht auch das.
Hast du schon mal jemanden kennengelernt der einfach das trinken aufgehört hat?

Alma
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Beitrag von Alma » 08.01.06, 11:34

Guten Morgen zusammen,

zuerst einmal ein dickes Dankeschön an Alida, das dieser Thread eröffnet wurde.

Die Informationen sind sehr hilfreich und meinen Respekt, "Hut ab", Glückwunsch für ALLE, die sich dem Problem stellen und den Schritt in die Trockenheit geschafft haben oder dabei sind, darum zu "kämpfen!"

Das ist kein einfacher Spaziergang, wobei die Sonne scheint, aber sie könnte durchaus für IMMER scheinen!

Zu der Anfrage: Alkohol "nur" weglassen, damit ist es "leider" nicht getan. Eine Wiederholung, der Griff zum "Tröster" kann sich sehr schnell einschleichen. Schließlich hat man das doch schon so oft wieder bewältigt.

Wenn die Einsicht fehlt, Möglichkeiten zur Hilfe ausgeschlagen werden, wie sollte man sich einem Angehörigen gegenüber weiter verhalten, ist meine Frage?

Danke für eine Antwort!

Einen schönen Sonntag, viel Kraft und Sonnenschein! :)

Liebe Grüße
Alma

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Beitrag von medikus » 08.01.06, 12:49

Hi Alma
Wenn die Einsicht fehlt, Möglichkeiten zur Hilfe ausgeschlagen werden, wie sollte man sich einem Angehörigen gegenüber weiter verhalten, ist meine Frage?

Ich kann nur für meine Person sprechen. Meine Familie ist mit mir ganz normal umgegangen, während der Zeit der trinkerei. Ich glaube nicht das man einen der Trinkt dazu bewegen kann damit aufzuhören. Das muss von einem selber kommen, weil es sonst an der nötigen Einsicht fehlt es für sich selbst zu tun.
Als ich in der Suchtklinik war der überwiegende Teil der Mitpatienten dort weil Druck von Familie oder dergleichen gab. Allesamt waren nicht zum ersten mal dort, es war der eiserne Kern, der sich damit brüstete mit wieviel Promille man es beim letzten mal zu Einlieferung gebracht hat.

Mancher muss vielleicht erst in der Tat Familie, Haus und Hof verlieren um zur Besinnung zu kommen. Manch anderer säuft sich gar zu Tode. Das macht die ganze Sache für die Angehörigen fast unerträglich.
Es gibt aber auch für Angehörige von Alkoholikern Selbsthilfegruppen. Vielleicht kann dir das Helfen.

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