Schmerzstörungen

Moderator: DMF-Team

Biene37
Topicstarter
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 969
Registriert: 20.08.11, 23:28
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 30.07.15, 07:50

Hallo,

ja momentan war es grau und kälter Heizung letzte Nacht an, es soll aber wieder heisser werden und die Sonne ist heut morgen schon da.
Hatte das schon mal. Foto Gesicht hab ich davon gemacht. Schicke es Dir auf Handy, aber nicht Erschrecken so sollte man nicht Aussehen und normal sehe ich auch anders aus. :lachen:
Es tritt an heissen Tagen bisher auf und anscheinend auch noch mit laufenden Antibiotika. Im liegen Kopf runter wird's schlimmer. Das stechen ist in der linken Brust bleibt dann. Diesmal blieb es 2 Tage und hab durchweg gekühlt zum Glück musste ich nicht ausser Haus.

Das Antibiotika hab ich nun seid paar Tagen fertig.
Schmerzen in Muskellatur, Gelenke sind zurück, musste das Metamizol ab gestern wieder dazu nehmen sonst wird's nix. Hab Eigenständig Metamizol Abgesetzt da ich mit Antibiotika weniger Schmerzen habe und auch die Hände aufhören weh zu tun dann gehts ohne.
Fühlt sich wieder komisch an Nase, hoffentlich kommt es nicht zurück. :roll:
Zum Arzt, muss ich noch hin, brauch paar Medikamente (Kopie Abstrich, ANCAwerte), kann dann mit Ihm sprechen.
Ansonsten warten, wenn heiss draussen und es wieder kommt, dann direkt so zum Arzt akut hin. Hoffe er findet es dann.
Beim letzten mal viel es leider aufs WE.

Schön das es bei Dir Vorwärts geht. :kopfstreichel:
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 04.08.15, 09:56

Huhu :mrgreen:

Ob das Absetzen zwischendurch so gut ist, weiß ich nicht, denn manche Medis wirken doch auch nur auf Dauer und muss sich wieder einstellen, oder? Auch wenn ich manche Tage nur wenig Schmerzen habe, nehme ich meine Medis wie verordnet. Allerdings ists ja Tramadol.

Und wenn du zum Doc musst, ja, dann kann man nur hoffen, dass da endlich mal was passiert oder du wedelst mit nem Hunni herum, vielleicht passiert dann mal was 8)

Und ja , die nächsten Tage wirds heiß und ausgerechnet zur Frühlings- und Sommerzeit habe ich Blüte :lachen: also Hautprobleme, jedes Jahr. Feierlich sieht anders aus, aber ich ziehe trotzdem Kurzes an. Muss mich ja keiner angaffen, andere tragen ihre Schwimmringe überall hin :lol:

Ich war am Samstag sogar so mutig und war bissel weggegangen. Tanzen war zwar eh nicht drin (bäh, Schlager :lachen: ) , aber das viele Stehen hätte ich gern vermieden. Aber ich konnte zwischendurch bissel sitzen. Kam mir vor wie die größte Fraktion der Gäste Ü70 aufwärts :shock: aber auf dem Heimweg konnte ich die Fraktion wieder überholen, das beruhigt :lachen: war trotzdem schöne Veranstaltung und sehr passend ein Jubliläum eines Fitnesstudios :lol: ich und Fitness waren ja mal ein Paar, aber das ist längst rum. Nur noch für den Hausgebrauch und Job :lol: tat aber gut und ich war eh schon verhältnismäßig früh zu Hause, ca. 23 Uhr. Ganz früher war man dann erst auf den Hinweg, wenns was zu erleben gab :lachen:

Tschakka trotz allem und tritt dem Doc mal bisschen auf die Füße, kann doch nicht sein, dass man da nichts passendes findet und nichts tun könne. Dafür dass die Medizin so weit sein soll....puh...also...die Technik vielleicht aber darfste auch drum kämpfen. 8)
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Biene37
Topicstarter
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 969
Registriert: 20.08.11, 23:28
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 05.08.15, 21:40

Na Du,

mensch ist das wieder eine Hitze und davor brauchte man Heizung und Winterkittel hier. :lol:

Ja das ist bei Opiaten etwas anders Schnuffeldi, geht auch aber man sollte es nicht unterbrechen.
Das Oxycodon ist das Opiat dies läuft auch bei mir durch. :wink: Metamizol ist kein Opiat und man kann es natürlich absetzen-pausieren oder zunehmen genauso wie bei Dir Ibu.
Dies Zusatzmedikament wurde wegen schlimmen Muskel und Gelenkschmerzen dazu genommen, sonst würde es garnicht mit laufen. Für Migräne lief es nur nach Bedarf.
Das Oxycodon nimmt mir nicht alles an Schmerzen weg.

Ich habe ab 3-4 Tag unter laufendem Antibiotika keine dollen Schmerzen (Muskellaturschmerzen und Gelenke) und kann ohne Probleme Metamizol dann Absetzen bzw. Pausieren.
Warum soll ich das zusätzlich weiter schlucken wenn es in der Zeit ohne geht ????
Jetzt läuft es wieder normal mit.

Auf einer Schmerzskala ohne meine Füsse.
Mit laufenden Antibiotika ohne Metamizol erreiche ich 3-5 , ohne Antibiotika mit Metamizol Stufe 6-9. (Unterschiede Muskellatur und Gelenkschmerzen, Verspannungen, Hände)
Unterschied sieht man durch das seid ein paar Wochen täglich geführte Online Schmerztagebuch mit Monitoring un zum Ausdrucken fals man sowas mal benötigt.
Meine Füsse bleiben so, keine Veränderung ob mit oder ohne Antibiotika, ohne das Pregabalin gibt's einfach keine Ruhe kribbeln, taub, brennen sehr Belastungsabhänig.

Das einzige was ich so noch nicht versucht habe Schnuffeldi ist das Oxycodon (Opiat)umzustellen auf das vorherige mal zurück, Metamizol pausieren was ja geht und das Amitryptilin auch mal weg versuchen, wenn ein Antibiotika dauerhaft läuft. :roll: Weiss nicht wie es dann ist.
Ich probiere es aus, was und wie es mir am besten hilft.

Weiss nicht wie die Praxis ist es sind wohl zwei Ärzte dort, beide kenne ich nicht.
Ich bin Kassenpatient und weiss nicht ob wegen Kosten überhaupt sowas wie eine Langzeittherapie mit Antibiotika gibt oder ob ich das selbst an Kosten tragen muss? Ob überhaupt möglich da 2 Wirkstoffe Resistent, oder man weg schaut und es so weiter laufen lässt. Heutzutage ist ja alles Möglich.
Die Infektion hält man ohne Antibiotika nicht auf diese läuft von allein hoch und jedes noch so gute Immunsystem versagt langfristig auch mal unbehandelt, wenn es dauerhaft zu bunt wird.

Am 24.8 ist Praxis auf da zurzeit im Urlaub, kann man dann Termin machen und warten bis man dran ist.

Mammographie hab ich nach hinten verschoben.

Was hast Du mit Deiner Haut Schnuffeldi?

Meine Haut auch wieder Schübe.

Grüssle Biene
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 08.08.15, 11:36

Huhu,

wenn man die Wärme wenigstens für den Winter speichern könnte... :lol: hier rotiert der Ventilator, zum Glück mit Fernbedienung. Wenn ich mich auf der Matratze tot stelle, übersieht mich die Hitze vielleicht :wink: :lol:
Ja das ist bei Opiaten etwas anders Schnuffeldi, geht auch aber man sollte es nicht unterbrechen.
Das Oxycodon ist das Opiat dies läuft auch bei mir durch. :wink: Metamizol ist kein Opiat und man kann es natürlich absetzen-pausieren oder zunehmen genauso wie bei Dir Ibu. Dies Zusatzmedikament wurde wegen schlimmen Muskel und Gelenkschmerzen dazu genommen, sonst würde es garnicht mit laufen. Für Migräne lief es nur nach Bedarf. Das Oxycodon nimmt mir nicht alles an Schmerzen weg.
Ahso. Aber doll ists damit offenbar auch nicht. :|
Ich bin Kassenpatient und weiss nicht ob wegen Kosten überhaupt sowas wie eine Langzeittherapie mit Antibiotika gibt oder ob ich das selbst an Kosten tragen muss? Ob überhaupt möglich da 2 Wirkstoffe Resistent, oder man weg schaut und es so weiter laufen lässt. Heutzutage ist ja alles Möglich.
Da würde ich mal bei der Telemedizin nachfragen, die ist ja leider unverzichtbar. Denn von den Ärzten kommt ja kein Piep in Richtung Infos. Also hake ich meist vorher nach, wie und was. Angelogen worden bin ich auch im KH oft genug. Daher nutze ich das im Vorfeld. Ersetzend ists natürlich nicht, aber eine sehr gute Ergänzung und es ist schon schlimm genug, dass es sogar notwendig ist.
Was hast Du mit Deiner Haut Schnuffeldi?
Das Übliche :lachen: zum Glück aber keine Schmerzen, nur das blöde Jucken, aber seit Jahren nur noch mit den Fingerknöcheln reiben, sonst mache ich mir alles kaputt. Ist im Sommer immer so, war damals ja beim Hautarzt, ist ne Allergie. Aber ich komme zurecht durch die Salben. Nervig ists halt nur bissel :lol: und gerade bei der Hitze will man mit kurzen Klamotten umherlaufen und dann ständig die Lotion drauf, die man ja sehr gut sieht 8) die Creme dazu habe ich nie probiert, da weiß ich nicht ob die genauso gut ist wie die Lotion und unabhängige Infos bekommt man ja weder in Apotheken noch beim Doc :roll:

Meine Füße könnte ich derzeit auch wegschmeißen, aber habs mir ja noch mal neu eingeteilt fürs WE mit dem Hüttenzauber 8) rennt ja auch nicht.

Tschakka trotz allem, nicht unterkriegen lassen 8) :kopfstreichel:
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Biene37
Topicstarter
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 969
Registriert: 20.08.11, 23:28
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 12.08.15, 09:29

Huhu,

ja schnuffeldi ist nicht so doll, aber was will man machen.
Solange wie nichts geklärt ist oder dauerhaft Behandelt wird, machts auch keinen Sinn einen Schmerzarzt aufzusuchen. Weil Muskellatur und Gelenkschmerzen auch von bakteriellen Infektionen kommen können. Die Einstellung reicht ja aus wenn Antibiotika mit läuft.

Vieleicht wirds irgendwan mal besser, man soll ja den Kopf nicht in den Sand stecken. :lol: Obwohl das wirklich sehr viel Geduld fordert, was ich leider teils auch nicht mehr habe, dieses ständige Auf und Ab sowie der sehr lange zeitliche Verlauf. Das Antibiotika stand auf der Liste, blos weg bleibts trotzdem nicht läuft wieder hoch.

Schnuffeldi ich hab Telemedizin bisher noch nie Angerufen. :oops:
Hab etwas über Staphylococcus aureus Infektion/MRSA gelesen und mich etwas dazu Informiert.

Grüsse Biene
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 18.08.15, 11:42

Hallo,

hatte bissel dicke zu tun und abends null Bock mehr :lol:
ja schnuffeldi ist nicht so doll, aber was will man machen.
Solange wie nichts geklärt ist oder dauerhaft Behandelt wird, machts auch keinen Sinn einen Schmerzarzt aufzusuchen. Weil Muskellatur und Gelenkschmerzen auch von bakteriellen Infektionen kommen können. Die Einstellung reicht ja aus wenn Antibiotika mit läuft.
Stimmt, so lange es einen anderen Bereich erstmal betrifft, wirds erstmal nichts nützen. Bei mir war es ja der Bereich, in dem auch der Mann der Schmerztherapeutin in der Gemeinschaftspraxis tätig ist, die Neurologie. In meinem Falle passte das also zusammen, dass sie dann kombinieren konnten.
Vieleicht wirds irgendwan mal besser, man soll ja den Kopf nicht in den Sand stecken. :lol: Obwohl das wirklich sehr viel Geduld fordert, was ich leider teils auch nicht mehr habe, dieses ständige Auf und Ab sowie der sehr lange zeitliche Verlauf. Das Antibiotika stand auf der Liste, blos weg bleibts trotzdem nicht läuft wieder hoch.
Ich kenne das ja zu gut, da läufts eine Weile gut, dann ist alles wieder dahin, auch wenn man sich nicht überlastet hat. Da heißts wirklich kämpfen und an manchen Tagen will man einfach nicht mehr, aber dennoch kämpft man ja.
Schnuffeldi ich hab Telemedizin bisher noch nie Angerufen. :oops:
Ich habe anfangs auch vor lauter Aufregung gedruckst und h abe auch gesagt, dass es das erste Mal ist , dass ich es nutze. Und ich fand, dass ich auf Verständnis stieß. Und es ist wirklich prima. Der Ablauf wird nicht anders sein als bei meiner Kasse. Man wird vorerst nach der Versicherungsnummer gefragt, daher solltest du sie parat haben zb. auf der Karte. Dann wirst du nach dem Grund befragt, ob es eine Kostenfrage oder eine medizinische Frage ist. Manchmal kombiniert es sich ja auch, das hatte ich auch schon. Und ich finde, man sollte es nie wieder einstampfen. Denn was ich bislang dort erfahren h abe, ist hammermäßig. Man erfährt, wie man von einigen Ärzten belogen wird und man erfährt auch , was möglich wäre und ob es von der Kasse getragen wird. Glaub mir, auch du wirst auf Verständnis stoßen, wenn du dazusagst, dass du das vorher noch nie genutzt hast. Das ist fast eine ganz andere Welt als du sie ambulant und auch stationär erlebst. Du hast ja bereits eine Diagnose, denn die darf ja nicht am Telefon oder auf schriftliche Art erfolgen. Und aufbauend auf deine Diagnose und bislangen Verlauf und bereits erfolgten BEhandlungen von Medikation bis sonstwas kann man dir sicher mehr sagen, als jemand vor Ort Lust und Ahnung hat. Ist halt so. Also die Ärzte, die ich bislang am Telefon hatte, ein Neurologe und ein Orthopäde und auch die Mitarbeiter, die Kostenfragen klären waren bislang ausschließlich sehr zuvorkommend und wirklich verständnisvoll und ich bekam nachvollziehbare Erklärungen. Trau dich, nutze eine mutige Minute und ran. Nimm dir Zeit und dazu auch was zum Schreiben und deine Karte, dann bist du bestens vorbereitet. Und ich garantiere dir, dass du dich nach den ersten wenigen Minuten entspannen wirst und das nächste eventuelle Mal schon ein Stück mutiger rangehst. Natürlich steht man niemandem gegenüber, wo es oft etwas leichter fällt. Aber wenn man einen Arzt, ob ambulant oder auch stationär noch nicht kennt, ist man ja auch erstmal etwas nervös. Und das bekommst du doch auch sicher gut hin. Ähnlich ist es am Telefon. Und der himmelweite Unterschied, was man vorher erlebt hat und was da am Telefon rüberkommt, der ist eigentilch schon traurig genug. Denn es ist schon beschämend, dass die Telemedizin so nötig ist, aber gut, dass es sie gibt. Ist wie mit Tafeln: gut , dass es sie gibt, aber schlimm, dass es sie braucht.

Nur Mut :kopfstreichel: das schaffst du auch. Es verurteilt dich niemand, es bewertet dich niemand und du hast keine Prüfung abzulegen, sondern eine Frage. Stell dir einfach vor, du würdest mit mir telefonieren :lachen: :wink:
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Biene37
Topicstarter
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 969
Registriert: 20.08.11, 23:28
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 25.09.15, 18:22

Huhu Schnuffeldi,

wie gehts Dir?

Ich hab den Arzttermin hinter mir und muss zur HNO klinik zurück die den Op machte wegen Ursachen klärung.
Habe mich so dahin gezogen mit diesen Infekt.
Antibiotika 1920mg nun erneut begonnen, da es ohne schlimm ist.
Geht jetzt ein paar Tage bis das wirkt, dann gehts mir wohl wieder besser auch schmerzmässig.

Grüsse Biene
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 14.12.15, 20:26

Huhu :christmas

:shock: da ist man ein Weilchen nicht da und im Forum ist so gut wie alles rot hinterlegt (aktuelle ungelesene Themen) :lachen:

Klingt bei Dir immernoch nicht besser :?

Ich hatte zwischenzeitlich einmal Schmerzen, war aber auch kein Wunder, lange stehen :roll: , laufen geht derzeit jedenfalls ganz gut. Hoffentlich bleibts mindestens so gut oder ganz vermessen gewünscht, völlige Fitness :lol: Meine Schmerztherapeutin hat lachend den Daumen gehoben, als ich ihr berichtete, was ich wieder schaffe. Das wäre ja das, was ich zu meinen schlimmsten Zeiten selbst gebraucht hätte, aber nie zugestanden bekam. Ich wünsche den Leuten immernoch, dass sie mal das Gleiche durchmachen und selbst klarkommen müssten, da möchte ich mal dann Mäuschen spielen, vom Titelträger bis zum Stöckelschuhgeschwader der Kasse 8)

Weihnachtsstress habe ich auch nicht, habe alles verschickt und für Freunde hier fast alles beisammen und verpackt, bin mal ein überpünktliches Wesen 8) die Woche noch arbeiten, dann ist bis Neujahr Urlaub :liegestuhl: <- besser im Schneeanzug bei der Kälte und es ist ja noch verhältnismäßig mild :lachen:

Nu aber für die Nacht restaurieren, während Jauch rätseln lässt und dann Inkas Resterampe zur Abhärtung gucken 8)

Wacker schlagen heißt die Devise und Tschakka oder so, weißt schon *Winkewinke* :D bis demnächst in diesem Theater
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Biene37
Topicstarter
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 969
Registriert: 20.08.11, 23:28
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 29.12.15, 14:00

Huhu Schnuffeldi,

hoffe hast die Feiertage gut verbracht. Hatte Dir ja schon geschrieben das ich platt bin, nach Absetzen vom Antibiotika 13 hats mich am 2Tag voll erwischt wie Schub mit allen Atemwegen, komplett Heiser und Schluckproblem. Also wieder Antibiotika, Hustensaft wegen trockene schmerzahfte Hustenanfälle und Feiertage im Bett. Mein Mann und Mutti hats auch noch mit bekommen, die es jetzt wieder besser geht. Bei mir ist es noch nicht ganz weg.

In der Hautklinik war ich, diese behandeln nun eine Rosacea mit Metronidazol die seid 2008 schon bestanden hat blos unterging.
Vorstellung innere Medizin/ Rheumaarzt diese nahmen einen stappel Blut ab sowie pipi.
Anfang Januar muss ich dort Anrufen. Im kommenden Jahr gehts noch zum Augenarzt.
2 Ärzte und 2 verschiedenen Meinungen,
"Ist eine Rosacea eine Autoimmunerkrankung oder nicht?"
Man liest darüber, ist eine entzündliche Hauterkrankung Gesicht und Gefäßerweiterung, Fehlregulierung.
Die Wegener Granulomatose hat wohl auch mit Gefäße zu tun.
Naja, es soll wohl nun alles Abklärt werden, man kann sowas wohl auch ohne Werte haben, genauso Polyarthritis Rheuma) wie meine Mutti und Schwester, habe ich gesagt bekommen.

Schön das es Dir wenigsten besser geht. :D

Grüssle Biene
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 30.12.15, 10:18

Hallo 8)

klingt bei dir ja total nach Stress :?
"Ist eine Rosacea eine Autoimmunerkrankung oder nicht?"
:shock: nee, oder?! ach nee, nicht wundern..., nicht wundern..., nicht wundern.... :roll: wie schon immer gesagt, man möchte seine Diagnosen bitte schon mitbringen und hat man es sogar selbst getroffen, fühlen sich die Titelträger ans Geläut gegriffen :lachen: ich kann sie eben längst nicht mehr ernstnehmen, arg überbezanlt.

Ja, mir gehts tatsächlich besser, die Schmerzen sind zwar abends da und letztens mitten am Tage, aber insgesamt hat sich eine Menge verbessert. Und wenn meine Weiterbildung zuende ist, denke und hoffe ich, dass es ganz rum ist, bissel Vermessenheit kann ich auch, dazu brauche ich weder Medizin noch Politik :lol: Und mein Urlaub war eher Haushaltstagmarathon, alles gerümpelt, aussortiert, aufgeräumt, Tiefenreinigung :lol: und viel umhergetauscht. Luxusbude fast fertsch *hüstel*, für mich ist es jedenfalls ein kleiner Luxus, was andere als zu profan empfinden 8)

Naja, heute Unterlagen fertschmachen, Tasche vorpacken für nächste Woche, Referat zuende feilen, dann kann ich entspannt ins neue Jahr mit alten Vorsätzen :lachen:

Jetzt wird erstmal bestellt, ich brauche Kisten, Kisten, Kisten ( :roll: Weiber :ironie: ).Bis demnächst und gib den Affen da mal bissel Zucker, kann doch nicht wahr sein, was da abläuft!

Tschakka :liegestuhl:
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Biene37
Topicstarter
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 969
Registriert: 20.08.11, 23:28
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 25.01.16, 09:13

Hallo Schnuffeldi,

ich kann Dir die Frage nicht beantworten bin kein Arzt, Ursachen sind wohl bis heute unklar.
Von der Rheumatologie Praxis habe ich nun weiter Leitung zur Vorstellung in einem Vaskulitiszentrum.

Meinen Hausarzt habe ich gefragt, ob man es mit Wirkstoff Cortison mal ausprobiert. Er meinte nein, ist nicht gut wegen meinen bakt. Infektionen.


Habe dazu diese Informationen im Netz gefunden.

Die genauen Ursachen der Rosacea sind unbekannt. Jedoch können bestimmte Faktoren die Hautprobleme nachweislich verstärken – zum Beispiel Sonnenlicht, durchblutungsfördernde Reize wie Temperaturwechsel (heiße Getränke, heißes oder kaltes Wetter, heiße Bäder), Gewürze oder Stress. Darum sollten Menschen mit einer Rosacea ihre Ernährung entsprechend anpassen und auch alle anderen begünstigenden Faktoren vermeiden.
..

Es scheint doch Ursachenforschung betrieben zu werden:
....
Aktuelle Studien führen zu neuen Erkenntnissen in der Pathogenese der weit verbreiteten Hautkrankheit. Sie zeigen, dass angeborene Immunitätsstörungen verantwortlich sind für die vaskulären und entzündlichen Veränderungen bei Rosacea:
Neben UV-Licht scheinen auch Stickoxide von Keratinozyten und Endothelialzellen sowie diverse antimikrobielle Peptide bei den Rosacea-Entzündungsreaktionen beteiligt zu sein: Rosacea-Patienten haben laut neuester Studien einen erhöhten Cathelicidin-Wert in ihrer Haut. Dies führt zu einer vermehrte Freisetzung von proinflammatorischen Zytokinen, die Entzündungen und eine verstärkte Angiogenese hervorrufen.

Bereits 1930 schlug der Mediziner Ayres (identifizierte die damalige Forschung) die Haartalgmilben Demodex folliculorum und brevis als mögliche Ursache vor. Tatsächlich kommen diese auf der Haut von Rosacea-Patienten auch häufiger vor als bei gesunden Probanden. Unterstützt wird diese Annahme durch die guten Ergebnisse einer Therapie mit Permethrin oder ähnlichen Insektiziden.

Als Auslöser diskutiert werden ebenfalls Darmbakterien (Heliobacter Pylori), endokrine Stoffwechselstörungen, Vitaminmangel oder Seborrhoe. Zu Bakterien im Dünndarm wurde 2008 eine Studie durchgeführt, die bei 50% der Rosacea-Patienten eine erhöhte Bakterienanzahl fand. Die Bakterien wurden mit Rifaximim antibiotisch behandelt und auf ein gesundes Maß gesenkt. Daraufhin verschwand bei einem Großteil der Behandelten die Rosacea komplett, auch auf längere Zeit.
...
Rosacea: Neue Erkenntnisse zur Entstehung & Behandlung - Pflege - COSMOTY.de

Die Diagnose der Wegener Granulomatose scheint schwierig:
...
Bei mehr als 90% der Patienten, die an einer Wegener-Granulomatose leiden, ist der Antikörper c-ANCA nachweisbar. Kann der Antikörper nicht nachgewiesen werden, ist eine Wegener-Granulomatose jedoch nicht ausgeschlossen.


Grüssle Biene
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 30.01.16, 14:45

Huhu, wenn nicht mal die Titelträger Antworten wissen, frage ich mich echt, was die jahrelang gemacht haben. Und ewige Weiterleitungen sind auch nicht das Wahre. Mag zwar vielleicht bissel was rumkommen, aber sehr viel wird man sich da nicht versprochen haben, denke ich mir, Hauptsache erstmal herumscheuchen, sowas wird super bezahlt 8) wir sind halt in der falschen Branche , sag ich ja immer wieder :lol:

Die Verdachtsdiagnose klingt fürchterlich und sogar Gefäße :shock:
Bei mehr als 90% der Patienten, die an einer Wegener-Granulomatose leiden, ist der Antikörper c-ANCA nachweisbar. Kann der Antikörper nicht nachgewiesen werden, ist eine Wegener-Granulomatose jedoch nicht ausgeschlossen.
:? auch ohne Nachweis von Antikörpern, na das erleichtert Diagnosen ja ungemein *hust* :roll:

Habe jetzt mein erstes entspanntes WE seit Neujahr, immerhin :lachen: nächste Woche gehts ackern, Leute umherschleif..äh hieven :lol: das gibt Kraft und Aua. Aber die Kraft sammel ich dann für später, wenns ins "Eingemachte" geht und es sich richtig lohnt :mrgreen: schmerzmäßig gehts ganz gut, bis auf wenige Tage und wenn ich länger stehe. Aber ich trainiere ja weiter alles, damit ich dann die Hochwiebreit-Fraktion umhergetüdelt bekomme. Hier im Lehrgang gehts drunter und drüber, da es Schwierigkeiten mit Dozenten gibt. Naja, ich wundere mich A bei kaum einer Bildungsstätte noch und B in diesem Nest hat mans mit Organisation und Willen auch nicht so wirklich. Schade, die Dozenten, die gegangen sind, waren in Ordnung, die hätte man sich als Doc im Örtchen gewünscht, um das Niveau mal ein Stückchen zu heben, aber die gehen ja weg, wenn die ihre Titel haben. Naja, bei Wünschdirwas ist man ja ohnehin nicht, höchstens im Traum :lachen:
Haben noch mal 1. Hilfe-Kurs gehabt, gab viel zu lachen und ein bissel was hatte sich ja in den letzten Jahren geändert, war ja erst 2009 oder 10 das letzte Mal, allerdings für Kinder und Jugendliche. Würde mich im Ernstfall eh solidarisch daneben legen (umkippen :oops: )

Tja so viel aus Red Socks City 8) hoffe, du kommst endlich mal weiter, geht ja so gar nicht, jahrelang das Geeier. Tschakka 8)
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Mel68
Interessierter
Beiträge: 9
Registriert: 11.03.16, 22:42

Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Mel68 » 12.03.16, 19:25

Hallo =)

Bin neu hier Forum und auf diesen Thread gestossen. Nur die letzten beiden Seiten gelesen bislang, hab aber vor mich von vorne durchzuarbeiten.

Grund meines Auftauchens hier ist, dass ich im Herbst 2014 gestürzt bin und das Ansinnen mich mit der rechten Hand aufzufangen nicht geklappt hat :mrgreen:

Daraus resultierte eine Kapselzerrung, bone bruise, Ödeme und so weiter - kein Bruch oder so. Ein halbes Jahr danach wurde eine Arthroskopie gemacht, Gelenkinnenhaut weggeschnitten, der Discus belassen wie er ist und gesagt, es wird schon, dauert eben alles seine Zeit.

Ergo und Physio waren teils sehr anstrenegnd und mit Schmerzen verbunden. Bekam Medis...Ibu 600mg, Metamizol, und Etoricoxib.

Es wurde besser im Laufe der Zeit, aber seit einigen Wochen kommen die Schmerzen wieder und heftiger denn je. Mein Ergotherapeut (mache gerade keine Therapie, weil ich einfach mal aufhören musste) meint eine Schmerztherapie könnte hilfreich sein.

Davon hab ich nun gar keine Ahnung und im Moment hab ich das Gefühl den Leuten um mich herum nicht erklären zu können, also gut genug, wie es mir geht und was das für Schmerzgefühle sind.
Vor dauerhafter Medikamenteneinnahme hab ich Angst. Mein Vater war eine zeitlang abhängig (lange her) und ich kenne echt viele, die abhängig geworden sind.

Angst hab ich auch davor, dass man mir "unterstellen" könnte, ich bilde mir das alles nur ein. Ich weiß, dass es nicht so ist. Ich habe jeden Tag Momente, langanhaltende Momente an denen ich sooooo die Nase voll habe davon und den Tag des Sturzes fast verfluche, weil mich mein Arm, meine Hand in den Wahnsinn treiben.

Ich hab das Gefühl, ich kann das nicht viel länger aushalten. Die Ibu, die ich momentan nehme helfen nicht mehr.

Könnt ihr mir den einen oder anderen Tip geben wie ihr mit Schmerzen umgeht?

Ich hatte lange nicht gearbeitet und dann wieder mit wenigen Stunden angefangen. Da ging dann das Dilemma wieder los.

Danke schonmal,
Mel68 (gehe jetzt den Anfang lesen :!: )

Antworten