Zweitstudium Begründung

AiP, Doktorarbeit, Auslandserfahrung, Weiterbildung, Seminare, Wege ins Management

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Nepu
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Beitrag von Nepu » 01.08.08, 07:23

Hallo an alle ...

habe mir gerade nach meiner Nachtschicht die Beiträge durchgelesen. Ach ich bin hin und weg gerissen. Muss ehrlich sagen, Filous Beitrag ist seit langen der erste nützliche den ich gelesen habe.

Auch ich bin eines älteren Semesters, 32, und überlege schon seit 4 Jahren ob ich nicht doch meinen Traumberuf (seit ich 8 bin ... Gründe sind schwer erklärbar) in Angriff nehmen soll.

Ich habe noch nie in Deutschland studiert und kann dementsprechend die Zeit vom Abi bis jetzt als Wartezeit anrechnen lassen. In Belgien habe ich Krankenpflege auf Diplom gemacht und im Anschluss ein Staatsexamen in Anäscthesie und Reanimation (Luxemburg). Im momentanen Job bin ich unglücklich. Trotz guter Ausbildung/Studium ist man doch nicht mehr als nur Helfer (was mich dem eigendlichen Grund des Studiums, der Medizin nahe zu sein, entfernt).

Dennoch kommt ständig diese Stimme: "Medizinstudium"? Auch wenn ich in meinen klaren Momenten mir sage dass es finanziell ein Disaster ist, und ich als faule Person mich nicht zum Lernen bewegen können werde, es kommt immer wieder der Wunsch nach dem Medizinstudium (sei es in Deutschland -> Mainz, oder vielleicht doch in England?)

Meine Grössten Bedenken sind wirklich die ersten 2 Jahre. LERNEN, das war noch nie meine Stärke, seit eh und je muss ich VERSTEHEN ... dann geht's. Biochemie, Biologie und Physik sind momentan nicht meine Horrorfächer, ehe die Anatomie wegen der Masse an Stoff.

Ich werde mich bestimmt für's Wintersemester 2009 bei der ZVS bewerben. Ob ich mich dann traue das Studium in Angriff zu nehmen? Vielleicht helfen mir ja alle folgenden Beiträge, welche ich spannend verfolgen werde, mich am Riehmen zu packen und mich ins Abenteuer zu stürzen.

Freue mich auf eure Anregungen und Tipps.

Grüsse,

Nepu

Oeco
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Noch nicht mal das erste Diplom

Beitrag von Oeco » 13.02.09, 10:01

Hallo zusammen!

Hier ist ja lange nix mehr geschrieben worden, aber die bisherigen Beiträge haben mir schon mal ne Ecke weiter geholfen.

Ich studiere im Moment noch Oecotrophologie und bin im November/Dezember mit allem fertig, wenn jetzt nicht alles schief geht. Ich wäre dann Mitte 25 und will, wenn dann bevor ich wieder Geld verdiene nen Zweitstudium machen.

Hab mich irgendwie im Studium hauptsächlich mit Ernährungsmedizin beschäftigt und irgendwie interessiere ich mich immer mehr dafür.

Für mich wäre die Kombination aus Ernährungswissenschaft und Medizin logisch, da es ja schon aufbauend ist - aber die ZVS sieht das ja wohl anders.

Im Diplom werde ich wohl zwischen 2,0 und 2,4 landen, also 3 Punkte bei der ZVS plus den obligatorischen einen Punkt.

Weiß jemand wie es aussieht, wenn ein Prof nen Gutachten oder wie das heißt schreibt, ob man damit an den Punkten was verbessern kann?

Würde mich auch interessieren wie es den "alten Hasen" hier im Thread geht :o)

Seid ihr noch dabei?

Viele Grüße

ich :o)

stake
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Re: Zweitstudium Begründung

Beitrag von stake » 13.08.11, 15:30

Es würde mich freuen und wahrscheinlich viele andere auch, wenn die, die es "geschafft haben", ihre Begründungen hier mal veröffentlichen.
Als Inspiration für die, die es noch probieren...

Danke!
Der Sascha

Brona83
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Re: Zweitstudium Begründung

Beitrag von Brona83 » 24.02.13, 14:38

Hallo!

Ich wäre dankbar zu Erfahrungen bei der Zweitstudienbewerbung für Medizin, speziell für Absolventen eines naturwissenschaftlichen Faches im Erststudium.

Ich habe einen Bachelor und Masster in Biologie an der RWTH Aachen abgeschlossen. Vor diesem Studium hatte ich mich schon einmal für Medizin beworben, war aber abgelehnt worden.
Meine Motivation jetzt noch Medizin zu studieren, wäre einfach die Art der Arbeit, also mit Menschen im Krankenhaus/einer Praxis statt im Labor und in der Forschung oder Industrie. Das zieht natürlich nicht als Begründung.

Ich würde gerne von euch wissen, ob jemand mit ähnlichem Hintergrund eine erfolgreiche Begründung vorgelegt hat, um mehr als 4 Punkte für die Bio-Abschlussnote im Master 1,1 und den einen Punkt für sonstige Gründe zu bekommen. Was schreibt man konkret, um Chancen auf diese Punkte zu haben (gerne im Wortlaut)? Eher die wissenschaftlichen Gründe oder berufliche? Ein Gutachten zu bekommen wäre in meinem Fall wohl eher schwierig, weil meine Schwerpunktfächer im Master Pflanzen und Umwelt waren. Im Bachelor allerdings Molekular und Zellbiologie.
Würde es helfen abgelehnte Bewerbungen für Biologen-Jobs vorzuweisen? Das könnte dann unter Fallgruppe 3 laufen (besondere berufliche Gründe --> also keine Arbeitslosigkeit, da sinnvolle Ergänzung des Erststudiums um den Bereich Medizin).
Die letzten Beiträge in diesem Forum sind schon älter, vielleicht ist eine Begründung ja inzwischen erfolgreicher als in 1 % der Fälle.

Außerdem wäre ich dankbar zu Erfahrungen bei der Anerkennung der naturwissenschaftlichen Grundlagen. Variiert die Anerkennun von Hochschule zu Hochschule? Welche Universitäten sind da großzügiger als andere? Und welche Hochschulen sollte man überhaupt angeben, um möglichst große Chancen für das Zweitstudium zu haben?

Berät eigentlich "Hochschulstart.de" auch? Oder welche anderen Beratungsmöglichkeiten gibt es?

Ich danke euch!!

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