Zweitstudium Begründung

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perlapau
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Zweitstudium Begründung

Beitrag von perlapau » 25.03.07, 23:12

Hallo,

ich fange mal ein neues Thema an:

Habe ein Studium in Literaturwissenschaft abgesschlossen, arbeite seit einem halben Jahr im Bereich PR und stelle, fest, das isses nicht. Verschiedene Praktika während des Studiums führten zur gleichen ERkenntnis. Da ich aber durchziehe, was ich beginne, habe ich mein Studium nicht beendet, sondern brav Examen gemacht. (1,4)

Seit einiger Zeit spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, meinem Leben noch mal eine völlig neue Richtung zu geben und Medizin zu studieren.

Ich frage mich allerdings, wie begründet man das? Natürlich fällt mir alles Mögliche ein, aber welche Begründungen sind stichhaltig bei der ZVS?

Daher würde ich mich sehr über Erfahrungswerte freuen seitens derjenigen unter euch, die ein Zweitstudium in Medizin gemacht bzw. 2006 begonnen haben. Oder jetzt zum kommenden Sommersemester beginnen werden.

Schon mal ganz ganz großen Dank im Voraus.

Ich hoffe, bald von euch zu lesen.

Grüßlis,

Perlapau :D

juli_05
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Beitrag von juli_05 » 01.05.07, 17:32

Hallo,

leider kann ich dir keine tipps geben, bin aber auf dein eintrag aufmerksam geworden, da ich vor der gleichen etntscheidung stehe!

mit deinem abschluss hast du ja gute aussichten, ein medizinstudienplatz zu bekommen. der erste schritt waere dann hoechstwahrscheinlich erstmal gemacht:) hast du dir schon über die finanzierung gedanken gemacht? viel arbeiten waehrend des studiums ist wahrscheinlich sehr schwierig, da sehr lernintensiv. mich wuerde mal interessieren, welche möglichkeiten du dir dazu überlegt hast???
ich bin diplom-paedagogin und seit einem jahr berufstaetig und habe gemerkt, dass der traum vom medizinstudium - trotz des hohen lernaufwandes - mich nicht loslaesst und ich mich wirklich ernsthaft um einen neuanfang mit medizin als zweitstudium kuemmern moechte. also...ich faend es super, wenn wir mal kontakt aufnehemn zum gegenseitigen austausch!

viele gruesse

juli

Filou
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Beitrag von Filou » 30.05.07, 17:55

Hallo Gleichgesinnte!

Ich habs heute getan: habe meine Bewerbung an die ZVS fürs Zweitstudium abgeschickt - per AntOn. Den Papierkram muß ich noch fertig machen, meine Begründung schreiben und hinterherschicken.

Begründung kann man sich wohl unter dem Strich sparen. 99% der Leute bekommen den obligatorischen 1 Punkt für "sonstige Gründe". Somit käme ich auf 4 Punkte. Das ist so gerade die Grenze. Mal sehen was rauskommt.

Habt Ihr Euch jetzt schon beworben? Meldet Euch mal, wenn Ihr Lust habt.

Gruß, Clara

perlapau
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hat geklappt

Beitrag von perlapau » 04.09.07, 18:27

Hat geklappt mit der Bewerbung. Bin ab Oktober in Heidelberg-Mannheim. Mal sehen, wie das so wird.
Und bei euch?

Filou
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Beitrag von Filou » 04.09.07, 20:23

Hallo,

schön, daß sich mal wieder einer der "Oldies" meldet :wink: :D

Bei mir hat es erstaunlicherweise auch gleich auf Anhieb geklappt. Habe ab Oktober nen Platz in Regensburg (Erstwunsch). War auch schon dort, hab mich eingeschrieben und die Stadt angeschaut.

Nur irgendwie bin ich so hin- und hergerissen. Wirklich noch mal von vorne anfangen? Job aufgeben? Nette Kollegen und super Arbeitsatmosphäre hinter sich lassen? Jahre lang wieder keine Kohle haben? Sich mit Grundlagenfächern rumschlagen (Chemie!)? Ach, ich weiß auch nicht. Bin so im Zwiespalt :roll:

Wie ist denn Deine Verfassung so? Bist Du einfach nur himmelhoch jubelnd (was ja eigentlich in unserer Situation zu erwarten wäre!)? Oder hast Du auch so den einen oder anderen Zweifel?

Grüße, Clara

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Beitrag von Dr.med. Vornhusen » 12.09.07, 19:28

Für mich immer noch der geilste Beruf der Welt. Vielseitig, spannend, anspruchsvoll, etc. Die Grundlagenfächer sind ein Klacks im Verhältnis zum Rest. Das ist nur das erste Semester danach geht es doch direkt in die Vollen mit Anatomie, Physiologie, und den ganzen klinischen Fächern. Man könnte meinen, wer da schon Bedenken hat der sollte gar nicht anfangen. Ich wünsche allen die einen Platz bekommen haben alles Gute und viel Spaß.

Mich würde interessieren für was die Begründung erforderlich ist.

Filou
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Beitrag von Filou » 13.09.07, 23:13

Die Grundlagenfächer würde ich wohl größtenteils anerkannt bekommen. Chemie bekomme ich eine Äquivalenzbescheinigung, Physik zumindest zum Teil und Bio sowieso. Diese Sachen müßte ich dann halt zum Physikum wissen, mich aber nicht übers ganze Semester damit rumärgern. Im Bio-Studium waren diese Grundlagenfächer im Grundstudium sehr betont. Vielleicht ist das ja in Medizin nicht gar so arg...

Bin allerdings trotzdem am Zweifeln, wenn ich alles mal so durchrechne: Studienbeginn mit 30. Wenn alles glatt läuft mit 36 "fertig". PJ - 37. Assistenzarztjahre. Wirklich durch also mit Anfang/ Mitte 40. Ist halt schon eine lange Zeit...

Die Begründung müssen Zweitstudienbewerber abgeben. Sprich Leute, die schon ein abgeschlossenes Studium haben. Hier gilt nämlich für die Zulassung nicht der Abi-NC. Sondern es gibt ein Punktesystem. Für die Abschluß-Note des Erststudiums gibt es eine bestimmte Punktzahl (glaube 1-4 Punkte). Und für die Begründung gibt es nach bestimmten Kriterien nochmal zwischen 1 und 11 (?) Punkten. Die Summe dieser Punkte entscheidet dann, ob man einen Platz bekommt.

greenorange
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Medizin als Zweitstudium

Beitrag von greenorange » 20.04.08, 22:46

Hallo Ihr!

Stehe gerade vor dem selben Problem, würde mich daher sehr über einen Austausch freuen. Mittlerweile ist ja schon ein bisschen Zeit vergangen - wie läuft es denn bei Euch, bzw. wie habt Ihr Euch entschieden?
Bin 34, arbeite mit VWL-Studium in der Wirtschaft . Der Wunsch als Ärztin zu arbeiten ist über die Jahre nicht weggegangen, sondern meldet sich konstant jeden Monat...
Frage mich aber eben auch:
schaffe ich das lernpensum?
wie sieht es danach aus?
und auch sowas wie "bin ich als oma dann isoliert und einsam unter 18-jährigen"?

danke für eure hilfe

Filou
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Beitrag von Filou » 21.04.08, 23:47

Hallo greenorange,

willkommen im Club! In dieser Situation stellen sich einem wahrlich viele Fragen. Da ist guter Rat teuer. Aber ich versuchs mal... :wink:

Ich habe es gewagt. Habe im Oktober 2007 angefangen und bin jetzt ins 2. Semester gekommen.

1. Lernpensum:
Es ist viel - sehr viel. Der Vergleich mit dem Lernen eines Telefonbuches ist durchaus reell. Grundlagenfächer der Naturwissenschaften sowieso. Je nach Uni ist da die Gewichtung etwas unterschiedlich. Bei uns ist z.B. Chemie knallhart, bei anderen hauen sie die Leute mit Physik raus. Ich habe das große Glück, daß ich diese Scheine aus meinem Erststudium anerkannt bekomme. Aber für die anderen ist das schon hart. V.a. weil ja auch noch so "kleine" Fächer wie Anatomie dazu kommen. Gerade hier kommt es drauf an, sich möglichst schnell möglichst viele Fakten und Begriffe ins Hirn knallen zu können. Dabei wird ganz gezielt der Lerneifer der Studenten abgeprüft - auch wenn es teilweise nicht sinnvoll ist und die Profs ganz genau wissen, daß man sich diesen ins Kurzzeitgedächtnis gepressten Stoff eh nicht lange merken kann. Hat ein Prof bei uns wörtlich so zugegeben. Aber nützt nix. Man muß es lernen. Das ist schon nicht ohne! Hier merkt man schon auch, daß einige 18-jährige 1,1-Abiturienten einfach schneller und besser lernen können. Dafür hat man eben im fortgeschrittenen Alter ein paar andere und mehrere Erfahrungen - gerade auch was Prüfungen angeht.

2. Aussichten danach:
Rosig sind die wohl nicht. Die Zeit des großen Geld verdienens ist ziemlich vorbei. Du hast zu etwa 40% Deiner Arbeitszeit mit Bürokratie-Papierkram zu tun. Und die Arbeitsamtmosphäre ist wohl sehr vom jeweiligen Krankenhaus bzw. der Station abhängig. Arbeitszeiten... Und wie sich der Gesundheitsfond auswirkt, kann wohl noch keiner so ganz absehen.
Wenn es andererseits Dein Traumberuf ist, wird es ein sehr schöner Beruf für Dich sein. Man darf nur eben nicht zu blauäugig rangehen.

3. Oma-Feeling:
Das finde ich jetzt nicht sooo dramatisch. Ich bin 30 und damit eine der ältesten. Gerade in Medizin kommen ja auch viele erst über Wartesemester rein. Das heißt es gibt auch etliche Anfang/ Mitte 20. Natürlich sind da auch die 1,2 und besser Kandidaten. Aber die sind nicht zwangsweise doof. Sie sind manchmal sehr unkritisch oder auch mal etwas weltfremd/ naiv. Aber gut... Natürlich merkt man die 10 Jahre Altersunterschied! Da gibt es keinen Zweifel. Daran störe ich mich allerdings nicht. Und ich habe auch nicht den Eindruck, daß sie die jüngeren Studenten an mir stören oder blöde Sprüche kommen. Ich komme mit den meisten sehr gut zurecht. Und beim Rest liegt es wohl nicht am Alter. Alterstechnisch hätte ich also keine Bedenken.

Es ist eben wieder ein ganz anderes Leben. Und das mußt Du Dir überlegen, wie viel Dir dies Wert ist. Im Arbeitsleben war ich gewöhnt, "fertig" zu sein, wenn ich abends raus bin. Am Ende des Monats gabs Geld dafür. Wenn ich mal paar Tage in Urlaub wollte, habe ich das gemacht. Jetzt wieder Studium. Geld dafür bezahlen, statt zu verdienen. Lernen ohne Ende. Und wenn man was anderes macht, hat man ein schlechtes Gewissen dabei. Wenn ich mich mal mit alten Freunden treffen oder gar wegfahren will, ist das ein mittlerer Act. Die Semesterferien sind mit Praktika zugestopft. Mit 10 Jahren (Studium + Assi-Zeit) rechnet man schon sehr knapp. Also eine sehr lange Ausbildung, die man da im doch schon "fortgeschrittenen" Alter nochmal anfängt.

Das Studium an sich finde ich recht interessant, meine Mit-Studis sind nett und mit den (wichtigen) Dozenten komme ich auch recht gut klar. Gerade mit denen ist das Verhältnis meiner Empfindung nach deutlich entspannter, wenn man etwas älter ist.
Ich persönlich hege allerdings trotzdem meine Zweifel, ob mir der Aufwand nicht zu groß ist. Ob es mir die Aussichten im späteren Job wert sind, die nächsten mind. 10 Jahre und wohl noch länger (Beruf) einen Großteil meines "sonstigen Lebens" bei Seite zu schieben.

Wenn Medizin Dein Traumjob ist, dann mach es. Mit 34 geht es gerade noch. "Gehen" tut es natürlich auch noch mit Anfang 40. Nur was ist halt noch sinnvoll? Also jetzt oder nie! Es muß Dir nur klar sein, daß es kein Zuckerschlecken ist. Und in dem Alter + mit fertigen Studium + Berufsleben, fragt man sich schon manchmal, warum man sich den ganzen Streß nochmal antut. Das ist anders als beim ersten Studium, frisch von der Schule und noch ohne jegliche Ausbildung.

Ich hoffe, ich konnte Dir nen kleinen (subjektiven) Eindruck vermitteln. Wenn Du noch Fragen hast melde Dich einfach!

Grüße

greenorange
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Beitrag von greenorange » 24.04.08, 21:36

Hallo Filou,

hab vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Was hat Dich denn bewogen noch Medizin zu studieren? Machst Du es zu Ende (klang so als wärst Du am überlegen)?

Der Knackpunkt ist, dass ich glaube, dass Medizin das richtige ist, das es mich seit Jahren verfolgt, dass ich mich mit meinen bisherigen Jobs nie besonders identifizieren konnte, dass ich lieber direkt mit Menschen und praktisch arbeite statt mit Internet und Excel-Sheets (und im Anzug im Büro sitzen mir sinnlos vorkommt), aber, dass ich es auch nicht 100% weiß (da ja noch nicht gemacht) und die Investition doch erheblich ist.
Und dann eben kompletter Wechsel von Lebensumständen, das Finanzielle, ...
Vielleicht wäre es sinnvoll nochmal ein Praktikum im Krankenhause zu machen, um sich den medizinischen Alltag in Erinnerungn zu rufen??

Viele Grüße

Formica
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Beitrag von Formica » 24.04.08, 22:19

Hallo greenorange!

Ich studiere im 10. Semester Medizin (als Erststudiengang, bin 25 Jahre alt) und bin sehr zufrieden mit dieser Wahl, auch wenn es anfangs nicht leicht war. Damit meine ich nicht so sehr das viele Lernen, als viel mehr die Arbeit im Krankenhaus. Ich habe zu Beginn sehr gekämpft und jetzt weiß ich aber, dass es absolut das Richtige ist. Aus diesem Grunde empfehle ich Dir, sofern Du noch keines gemacht hast, ein Praktikum im Krankenhaus. Vielleicht auch auf unterschiedlichen Stationen und für mehr als nur zwei Wochen (falls das, bezogen auf Deine Berufstätigkeit, möglich sein sollte). Du könntest Dir dieses Praktikum ggf. sogar schon als (Teil des) Krankenpflegepraktikum(s) anerkennen lassen.
Unter folgendem Link findest Du Informationen dazu:
http://www.uni-duisburg-essen.de/medizi ... eugnis.pdf

Wenn der Wunsch Ärztin zu werden immer da war und es jetzt immer noch ist und er sich mit so großer Regelmäßigkeit und Häufigkeit meldet, dann würde ich es auf jeden Fall versuchen! Es ist ein kein leichter Studiengang, aber auch wahnsinnig spannend und es gab keinen Moment, wo ich nochmal gesagt hätte, dass ich es nicht schaffe und dass ich aufhören möchte.

Alles Gute!
Formica

Franck
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Beitrag von Franck » 24.06.08, 22:44

[quote="Filou"]

Hallo Filou,
bin eben auf das Forum hier gestoßen und fand Deine Ausführungen vom 22. April sehr hilfreich-zumindest was meine Vorstellungen über Medizin als (Zweit)studium betrifft. Ich hatte zum Wintersemester 07/08 bereits eine Zulassung in München (zwar nicht der Erstwunsch, aber andere würden hier keine Sekunde zögern...) bekommen und war 'damals' zu feige (wie ich es heute sehe) den Sprung zu wagen und das Zweistudium zu beginnen. Es waren die 'üblichen' Konsequenzen und Risiken, die man mit jetzt 31 nur schwer tragen möchte - Aufgabe des aktuellen Jobs (Ingenieurtätikeit in einer Forschungseinrichtung), rein ins 1. Semester mit dem Bewußtsein, dass sich dieser Schritt negativ auf den Lebenslauf auswirkt.
In den vergangenen Monaten hatte ich mich nach 'lebenslaufverträglicheren' Alternativen umgeschaut (Rettungsdienst in der Freizeit, Heilpraktiker, Job in der Medizintechnik), jedoch konnte mich keine davon abbringen, nochmal den Antrag zu stellen und möchte es diesmal wirklich durchzuziehen.
Im letzten Jahr habe ich dann stattdessen ein Praktikum im Krankenhaus absolviert, was mich nur noch bestätigt hat, es zu wagen.
Meine eigentliche Frage, die ich natürlich an alle Forumsmitglieder richten möchte ist die folgende: Da ich ein abgeschlossenes Ingenieurstudium (Elektrotechnik) hinter mir habe und ich den Beruf nicht vollends an den Nagel hängen möchte - jedoch mich die Medizin und im speziellen das Studium seit Jahren nicht loslässt, war mein Idee, den vorklinischen Teil (erfolgreich) abzuschließen um anschließend an der Schnittstelle zwischen Medizinern und Ingenieuren zu arbeiten bzw. interdisziplinär tätig zu sein (z. B. in der Forschung).
Wenn ich ehrlich bin, würde ich schon am liebsten das komplette Studium absolvieren um dann als Arzt zu arbeiten, aber die oben erwähnte Kombination würde - meiner Meinung nach - noch einen sinnvollen Kompromiss darstellen.
Freue mich auf Eure Antworten!
Viele Grüße, Frank

Formica
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Beitrag von Formica » 24.06.08, 23:15

Hallo Frank!

Als ich eben deinen Eintrag gelesen habe, kam mir die Frage in den Sinn, ob die Vorklinik allein dir reicht. Das ist ja in der Medizin nicht so wie es jetzt mit Bachelor und Master ist. Klar könntest du bei z.B. Bewerbungen deine bestandene 1. Ärztliche Prüfung mit angeben und dein Wissen wird dir sicherlich auch nützlich sein, aber du hast damit eigentlich keinen richtigen Abschluss. Falls du verstehst, was ich meine. Es wäre zwar auf jeden Fall positiv und möglich ist es allemal. Nur weiß ich nicht, welche genaue Vorstellung du jetzt da hattest.
Naja, und meine persönliche Meinung wieder: Wenn du so sehr den Wunsch hegst, Medizin zu studieren, dann tu es. Man lebt nur einmal und es wäre doch schade, wenn du es später bereust, es nicht getan zu haben und es dann irgendwann zu spät ist.

Viele Grüße
Formica

Filou
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Beitrag von Filou » 25.06.08, 22:33

Hallo Frank,

also ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, daß Dir das Physik beruflich sehr viel bringt. Dir persönlich vielleicht schon. Aber du wirst höchstwahrscheinlich keinen Arbeitsplatz aufgrund des zusätzlichen Physikums bekommen. Ich war letzte Woche auf einer Jobmesse und habe dieses Thema auch angesprochen. Im Bereich Bio/Pharma. Und die haben auch gesagt, daß ein Physikum für sie unrelevant ist. Kann Dir natürlich nicht sagen, wie das expliziert im Ingenieur-Bereich ist.

Grüße, Filou

Tirza
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Beitrag von Tirza » 06.07.08, 18:45

Hallo!

Bin vorhin auf diesen Thread gestoßen - ja, mich lässt die Medizin auch nicht los :wink: . War eigentlich schon immer so, jetzt arbeite ich in einem Krankenhaus (Sozialdienst) und merk das immer stärker, dass ich gern nach meinem momentanen Studium (Soziale Arbeit) noch Medizin studieren möchte.

Ich denke, dass ich das schon schaffen könnte, jetzt kommt das aber, ich bin in zwei Jahren fertig mit dem ersten Studium. Dann bin ich 24. Is ja noch voll im Rahmen, aber irgendwann möchte ich halt auch Kinder - und das eigentlich nicht erst mit 30. Hat von euch jemand Kinder und studiert Medizin? Ist das zu schaffen?

Abschließen möcht ich mein momentanes Studium auf jedenfall, sollte es mit dem Medizin-Studium doch net klappen, hab ich "wenigstens" mein Diplom in Sozialer Arbeit.

liebe Grüße
Tirza

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