Medizinstudium als non/low-responder HepB ?!

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lolomatamo
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Medizinstudium als non/low-responder HepB ?!

Beitrag von lolomatamo » 12.05.16, 14:46

Hallo ihr Lieben!

Ich bin aktuell 17 Jahre, mache gerade mein Abi und habe einen Praktikumsplatz bzgl. Pflegepraktikum, da ich einen Teil schon vor Studienbeginn abhandeln wollte. Da der Nachweis erbracht werden muss, nicht an Infektionserkrankungen erkrankt zu sein bzw. einen ausreichenden Impfschutz nachweisen muss, wurde der Titer bestimmt.
Obwohl meine letzte HepB Impfung keine 10 Jahre her war (Titer wurde nach Impfung damals aber nie bestimmt), lag der Wert bei 5, was ja wesentlich zu niedrig ist....mittlerweile wurde mehrmals nachgeimpft, jedoch ohne jegliche Veränderung.
Das Praktikum kann ich in der Klinik jetzt sowieso schonmal vergessen, die nehmen niemanden, der den Impfschutz nicht vorweisen kann. Frage ist jetzt allerdings, wie es mit dem Studium aussieht?

Kann man Medizin studieren ohne ausreichend Antikörper zu haben? Und was ist mit dem Pflegepraktikum...ist es in anderen Kliniken trotzdem möglich? Weil wenn nicht dann kann man das mit dem Studium ja sowieso vergessen. Oder gibt es die Möglichkeit das ganze "auf eigene Gefahr" trotzdem zu machen?

Bin gerade etwas verzweifelt, weil ich mich komplett neu orientieren müsste, das war ein ganz schöner Schlag ins Gesicht :|

Liebe Grüße und danke schonmal :D

Anästhesieschwester
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Re: Medizinstudium als non/low-responder HepB ?!

Beitrag von Anästhesieschwester » 12.05.16, 16:47

Hallo,

bestand Kontakt zum Betriebsarzt nach der Titer-Bestimmung? Hat dieser gesagt, dass ein Praktikum nicht in Frage kommt? Ansonsten Kontakt aufnehmen, Situation schildern bzw. Impfausweis und Nachweise der Titerkontrollen vorlegen.

Das Studium an sich sollte kein Problem darstellen, ggf. aber bereits die Famulaturen.


Gruß
Die Anästhesieschwester

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