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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Leichtfertige MTX-Verordnung?
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 Betreff des Beitrags: Leichtfertige MTX-Verordnung?
BeitragVerfasst: 26.12.17, 04:53 
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Registriert: 12.05.14, 12:09
Beiträge: 9
Hallo,

ein Bekannter von mir (männlich, 25j.) leidet seit seinem 11. Lebensjahr an Morbus Still und Morbus Crohn. Er ist seit einigen Jahren in einer Uniklinik in Behandlung, wird aber zunehmend unzufriedener, da dort ausschließlich die Rheuma-Symptome behandelt werden und der Crohn kaum beachtet wird, obwohl dieser teils eine größere Belanstung ist, als sein Morbus Still. Da die Klinik weit von seinem Wohnort entfernt ist, hat er nur alle 3-6 Monate Termine dort.

Die letzten Jahre wurde er mit Tocilizumab (162mg subkutane Injektion 1x wöchentlich) behandelt. Vor 2 Monaten setzte er das Medikament ab, da es zu offenen Stellen/Schorfbildung im ganzen Gesicht und am After führte und seine Crohn-Beschwerden insgesamt negativ beeinflusste, er im Gegenzug aber kaum spürbare positive Wirkungen hatte.

Beim letzten Termin in der Klinik wurde ihm nun erneut eine Therapie mit Methotrexat ans Herz gelegt und auch direkt ein Rezept mitgegeben.

Seit 3 Wochen nimmt er nun wieder das Tocilizumab, da die rheumatischen Beschwerden wieder zu schlimm wurden.

Vor einigen Tagen wollte er dann mit der MTX-Therapie anfangen, hat dies aber aus bestimmten Gründen noch weiter vertagt.
Nun habe ich ein paar Fragen zur Therapie damit:

1.) Ich habe etwas zum Thema MTX allgemein recherchiert und bin dabei auf Aussagen gestoßen, dass dies bei Darmerkrankungen zu großen Problemen führen kann. Da der Crohn in der Klinik, die ihm das MTX verschrieben hat, wie bereits erwähnt quasi nicht beachtet wird, habe ich etwas Sorge, dass es da zu Komplikationen kommen kann.

2.) Tocilizumab und MTX wirken soweit ich weiß beide immunsuppressiv. Sollte ersteres dann vorher abgesetzt werden bzw gibt es Wechselwirkungen? Oder ist eine parallele Einnahme vereinbar, wenn 5 Tage zwischen den Einnahmen liegen?

3.) In der Infobroschüre, die er über das MTX bekommen hat, stand etwas von regelmäßigen ärztlichen Kontrollen im Zeitraum von 1 Woche, 4 Wochen etc. Sein Hausarzt weiß von der MTX-Therapie nichts bzw ist nicht der die Therapie begleitende Arzt. Kontrolltermine in der Klinik sind nicht möglich. Er wurde jedoch über diese Termine nicht in Kenntnis gesetzt. Wie sinnvoll ist es also, diese einzuhalten bzw wie fahrlässig wären Kontrollen in Abständen von 3-4 Monaten?

Ich habe kein Gutes Gefühl bei der ganzen Sache, da er scheinbar sehr schlecht über die Therapie aufgeklärt wurde und das ganze auch nur bedingt begleitet wird.


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