Verhalten nach Schlaganfall

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sarah11
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Verhalten nach Schlaganfall

Beitrag von sarah11 » 13.10.14, 19:23

Hallo, ich wusste nicht so recht wohin ich meiner Frage schreiben soll….

Es geht darum das in unserer Familie ein Schlaganfall auftrat und ich von den Ärzten die Antwort bekomme das es eigentlich egal ist woher dieser kam.
Dementsprechend auch keine weiteren Untersuchungen oder dergleichen angeordnet wurden.
In Eigeninitiative wurde ein Neurologe konsultiert. Dieser fuhr dann gleich mal ne Wahnsinns Maschinerie auf (Ultraschall Carotis, MRT, Kardiologe Weiterleitung)

Dazu wäre zu sagen das die Person beim Hausarzt als Kassenpatient vorstellig wurde, beim Rest als Privatpatient (ist möglich aufgrund einer Familienmitversicherung)

Da stellt sich mir jetzt die Frage, wie darf ich das deuten?
Ich würde mal sagen beide Seiten sind nicht optimal?
Ist es tatsächlich egal welcher Umstand zum Schlaganfall geführt hat???


Sarah

Parasympathikus
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Re: Verhalten nach Schlaganfall

Beitrag von Parasympathikus » 13.10.14, 20:41

Hallo,
Ist es tatsächlich egal welcher Umstand zum Schlaganfall geführt hat???
Eher nicht. Denn ohne festzustellen, ob der Schlaganfall durch bestimmte, möglicherweise behandelbare Vorerkrankungen oder Risikofaktoren entstanden ist, wäre auch die Prophylaxe vor weiteren Problemen erschwert. Allerdings ist denkbar, dass der Hausarzt den Klinikangaben, die während der Schlaganfallbehandlung mit Sicherheit erhoben wurden, ausreichende Informationen entnehmen konnte.
Viele Grüße,

Parasympathikus

radfahrer55
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Re: Verhalten nach Schlaganfall

Beitrag von radfahrer55 » 13.10.14, 21:03

(ist möglich aufgrund einer Familienmitversicherung)
Dem Deutsch-Türkisches Sozialversicherungsabkommen von 1964 oder deutsch-jugoslawisches Abkommen vom 1968? Da sind die Eltern von in Deutschland krankenversicherten Ausländern aus der Türkei und den Nachfolgestaaten Jugoslawiens gratis mitversichert, während einheimische ihre Eltern nicht in die Familienmitversicherung quetschen können.

sarah11
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Re: Verhalten nach Schlaganfall

Beitrag von sarah11 » 13.10.14, 21:06

Hallo,

danke für die Einschätzung.
Da der Bericht nicht auf Deutsch geschrieben war, konnte er dem Bericht nichts entnehmen.

Ich finde das eine etwas eigenartige Vorgehensweise und wollte mich hier nur noch einmal rückversichern, das man sehr wohl nach den Ursachen suchen sollte….

Man könnte jetzt hier wieder eine Diskussion Privat/Gesetzlich vom Zaun brechen, aber das liegt mir fern.

Ich wollte nur grundsätzlich wissen wie die normale Vorgehensweise ist, danke dafür…..


Sarah

sarah11
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Re: Verhalten nach Schlaganfall

Beitrag von sarah11 » 13.10.14, 21:08

@ radfahrer55

Ich weiß jetzt nicht was sie mir damit sagen möchten. Aber es handelt sich um ein älteres Ehepaar deutscher Staatsbürgerschaft und das schon seit Lebenszeit. Wie genau das zusammenhängt weiß ich nicht, es ist jedenfalls so. Der Ehemann ist aufgrund einer Verbeamtung schon immer Privat und seine Frau mitversichert. Aber das tut ja eigentlich auch nichts zur Sache…..

radfahrer55
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Re: Verhalten nach Schlaganfall

Beitrag von radfahrer55 » 13.10.14, 21:15

sarah11 hat geschrieben:@ radfahrer55

Ich weiß jetzt nicht was sie mir damit sagen möchten. Aber es handelt sich um ein älteres Ehepaar deutscher Staatsbürgerschaft und das schon seit Lebenszeit. Wie genau das zusammenhängt weiß ich nicht, es ist jedenfalls so. Der Ehemann ist aufgrund einer Verbeamtung schon immer Privat und seine Frau mitversichert. Aber das tut ja eigentlich auch nichts zur Sache…..
War nur Neugierig ob dieses Abkommen auch für Privatversicherte gilt und Privatversichertenleistungen mit sich zieht.

Bei meinem Großvater hat man im nachhinein eine Aussackung an der Halsschlagader festgestellt. Operieren wollte oder konnte man nicht. Gestorben ist der Jahre später an was anderem.

CO71
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Re: Verhalten nach Schlaganfall

Beitrag von CO71 » 13.10.14, 21:42

Hallo Sarah,

könnten Sie den Bericht nicht übersetzen lassen?

Normalerweise ist es doch so, dass die Ursachenforschung bei der Einlieferung eines akuten Schlaganfalls stationär erfolgt.
Ich habe leider bereits mit 38 Jahren einen Schlaganfall erlitten. In der Klinik wurden CT, MRT, Ultraschall der Halsschlagadern, TEE, LZ-EKG, diverse Blutuntersuchungen inkl. Gerinnung und Lumbalpunktion gemacht. Bei mir war allerdings alles in Ordnung, so dass keine Ursache gefunden werden konnte. Dies ist jetzt 5 Jahre her und ich gehe nicht regelmäßig zu Nachuntersuchungen, weil es nicht nötig ist.

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