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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schmerzen 10. Woche Post OP VKB Plastik
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BeitragVerfasst: 24.04.18, 18:04 
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Hallo werte Forumsmitglieder,

ich hoffe ich kann den ein oder anderen Rat oder Einschätzung erhalten, denn ich bin derzeit wahnsinnig frustriert.
Es tut mir leid, das der Beitrag so lange ist aber vielleicht macht sich doch jemand die Mühe ihn zu lesen.

Die Rahmenpunkte wären:
- VKB PLastik Semitendinosus/Grazilles-Sehne mit Interferenz-Bioschrauben tibial und femoral-sowie Aussenmeniskus Teilresektion am 19.02.18
(Ergo 10. Woche Post-OP)

-Beugung/Streckung im Normalbereich laut Phys/Arzt

- muskulärer Aufbau in geschlossener Kette startete in Woche 8 ( Crosstrainer, sowie moderates Gerätetraining/Theraband) 2x wöchentlich zusätzlich zu 2x wöchentlich Phys.

Folgende Probleme liegen vor:
Direkt nach OP und seitdem unverändert liegt ein starker Schmerzpunkt unterhalb der Kniescheibe- Tendenz Richtung medial oberhalb der Narbe der Sehnenentnahmestelle vor. Im Prinzip direkt oberhalb der tibialen Schraube.
Mir wichtig zu erwähnen ist, das dieser Schmerz wie gesagt von Anfang an da ist und ich ihn daher erstmal nicht direkt mit dem jetzt vorhandenen Narbengewebe in Verbindung setze.

Desweiteren tritt ein Überlastungsschmerz unglaublich schnell und massiv ein, so das ich gezwungen bin selbst Alltagstätigkeiten (ich bin immer noch AU) auf ein Minimum einzuschränken-geschweige denn eine ordentliche Reha fortzuführen.

Muskulär ist nichts voran gegangen, 3cm Oberschenkelumfang verringert.

Therapeutisch ist folgendes bereits durchgeführt:
- seit 1 Woche Cortison oral
- Neuraltherapie ins Narbengewebe mit Lidocain
- Schmerztherapie seit 1 Woche erneut mit Novaminsulfon 3x täglich und 25mg Amitriptylin

Alles ohne Erfolg!
Der vorhandene Schmerzpunkt unverändert stark. Stechend, hell, auf Druck verstärkbar.

Letzte Woche wurde ein Röntgenbild veranlasst, Knochen sieht intakt und reizlos aus.

Ich habe jetzt eine Woche Ruhepause von im Prinzip allem angeordnet bekommen. Aber der Zustand ist unverändert.

Ich bin sehr frustriert, da bis jetzt noch nichts Erfolg verspricht und ich mich frage:
Was verursacht diese Schmerzen?
Wieso lande ich so überaus schnell im Überlastungsbereich?

Hat irgendwer einen Rat oder Tip wie weiter vorgegangen werden könnte?


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BeitragVerfasst: 24.04.18, 20:30 
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Beiträge: 3471
hallo,

Zitat:
Wieso lande ich so überaus schnell im Überlastungsbereich?


die Antwort steht in deinem Post, du hast geschrieben dass du Muskelabbau hast.
Du solltest versuchen nie in den Überlastungsbereich zu kommen, solange nicht alles ausgeheilt ist.
Ich hatte nur eine Meniskusop und das hat auch sehr lange gedauert bis ds nicht mehr weht tat und normal belastbar war.
Ich denke du brauchst mehr Geduld.

Aber was sagt denn der Physiotherapeut und was der behandelnde Orthopäde ?
Falls das chronisch werden sollte, würde ich dir einen guten Schmerztherapeuten empfhlen.

Gute Besserung


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BeitragVerfasst: 24.04.18, 20:43 
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Beiträge: 3
Beide sagen eigentlich bislang nur das es eigentlich nicht normal sei, da ich ja weder den Alltag noch die Reha übermäßig übertreibe, sondern ganz brav die Therapie einhalte.


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BeitragVerfasst: 04.05.18, 11:57 
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Beiträge: 3
Hallo,

ich bin einen Schritt weiter und war jetzt im MRT, radiologischer Befund liegt vor.

Zusammenfassend: 11. Woche post OP

Ausgeprägte/auffällige Elongation des VKB mit Knickbildung im Bereich der tibialen Anheftung
Zyklopsbildung ventral der tibialen Insertation nicht ausgeschlossen
Stressödem um Schraubenmaterial der VKB-Plastik in Tibia und Femur
Dezente Lateralisation der Patella im femoropatellaren Gleitlager
Plica mediopatellaris

So weit so gut.
Mein Operateur ist weiterin der Meinung, mit Ruhe, Schonung und "Knochenpflege" wäre alles gut und fährt mit mir jetzt die "abwarten und Tee trinken Taktik" und es wäre alles gut.

Die Elongierte Plastik strafft sich doch nicht von alleine oder?
Die Schmerzsympthomatik spiegelt sich komplett im Befund wieder, zumal jetzt Instabilität hinzugekommen ist und mir das Knie wegsackt einfach beim stehen.

Ich bin sehr unsicher, ob dies der richtige Weg ist oder ob ich doch weiteren Spezialisten konsultieren sollte.
Ist ein Fachmann zugegen der mir einen Rat geben könnte?
Ich bin gerade noch verzweifelter als zuvor...


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