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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Antibiotika- Erysipel - nur langsame Heilungsfortschritte
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BeitragVerfasst: 12.03.18, 11:51 
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Registriert: 31.08.12, 19:09
Beiträge: 12
Sehr geehrter Herr Dr. Tillenburg, sehr geehrtes DMF- Team,

wie ich hier im Forum bereits geschildert hab, nimmt mein Bruder (66) nun seit 11 Tagen aufgrund eines Erysipels (Lymphödem) das Medikament Clarithromycin BSICS 500 mg. Es sind zwar Fortschritte in der Heilung zu verzeichnen, aber nach meinem laienhaften Verständnis nur langsam, und eine Einschätzung des behandelnden Arztes zu erhalten, erweist sich als zu schwierig

Der Arzt hatte meinen Bruder zwar nach Ablauf der 7tägigen Therapie mit dem o.a. Antibiotikum die Praxis bestellt, hatte dann aber keine Zeit, sich das entzündete Bein mal anzusehen , sondern hat eine weitere Packung des Antibiotikums verordnet aufgrund einer telefonischen Schilderung der Entzündung durch meinen Bruder.
Am heutigen Montag hatten wir die Absicht, eine Einschätzung des Behandlungsverlaufs von dem Arzt zu erhalten, aber er ist in der Praxis leider nicht zu erreichen.

Mein Bruder möchte nun das Antibiotikum wie verordnet bis zum Ablauf der 7 Tage einnehmen und in dem Vertrauen, dass alles seine Richtigkeit hat.

Meine diesbezügliche Skepsis beruht darauf, dass nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Antibiotika, beispielsweise bei Mittelohrenentzündung oder Nierenbeckenentzündung, nach ca. 2 – 3 tägiger Einnahme eine deutliche Besserung bzw. sogar die "gefühlte" Gesundung zu verzeichnen war.

Insofern irritiert mich und es bereitet mir große Sorge , dass hier bereits zum zweiten Mal eine 7 Tage „Kur“ verordnet wurde, von der die Hälfte bereits um ist, und man lediglich Fortschritte zu verzeichnen hat , so dass man die Gesundung bis zum Ende der "Kur" - das wäre am kommenden Donnerstag - eher nicht erwartet.

Daher wäre die Beantwortung meiner Fragen mir eine große Hilfe, die da lauten:

Ist der hier beschriebene - aus meiner Sicht eher langsame- Verlauf bei der Heilung eines Erysipel mit Antibiotika etwa als normal zu bezeichnen ?

Ist davon auszugehen, dass der Patient gefahrlos nach 14tägiger Einnahme des o.a. Antibiotikums eine weitere 7 Tage- Kur "verkraften" würde bzw. den Wechsel zu einem anderen Antibiotikum ?

Oder müsste man darauf drängen, dass bereits jetzt zu einem anderen Antibiotikum gewechselt wird ?

Vorab vielen Dank.

Liebe Grüße
Ina

P.S. Informationshalber möchte ich noch mitteilen,dass mein Bruder zum ersten Mal seit ca. 25 - 30 Jahren die Therapie des Erysibels mit Antibiotika durchführt. Bis dahin haben Kernseifenbäder zuverlässig für Heilung gesorgt. D.h.,resistente Erreger dürften daher weniger eine Rolle spielen - oder ?


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BeitragVerfasst: 12.03.18, 16:25 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11801
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
"Oder müsste man darauf drängen, dass bereits jetzt zu einem anderen Antibiotikum gewechselt wird ? "- das wäre evtl. angebracht, auch mir erscheint der Heilungsprozeß zu langsam abzulaufen. Ich denke, dass der Hausarzt einen Blick unbedingt auf das Erysipel werfen sollte. Nur so können Ihre Fragen beantwortet werden.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 12.03.18, 18:45 
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Interessierter

Registriert: 31.08.12, 19:09
Beiträge: 12
Vielen Dank , Herr Doktor Fischer, für die rasche Antwort.


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