Snack vor Propofol-Sedierung?

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LisaL
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Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von LisaL » 20.05.19, 04:47

Guten Morgen,

während eines Klinikaufenthaltes wurde spontan eine ÖGD durchgeführt. Es wurde weder aufgeklärt noch etwas unterschrieben. Es sollte ein völlig unproblematischer Eingriff unter Propofol sein, der maximal 5 Minuten dauere.

Höchstens eine Stunde zuvor war eine Schluckfunktionsprüfung durch eine Logopädin erfolgt. Dabei wurden Kekse, ein Vanillepudding und etwas zu trinken gereicht. Der Gastroenterologe wusste offenbar nichts davon.

Kann das Essen abgesehen von der eventuell schlechten Sicht ursächlich dafür sein, dass die Patientin erst nach etwa 5 Stunden aufwachte :?: Nach dem Propofol wurde noch Morphium verabreicht und es wurde im Bett 2x die Lunge geröntgt. Einen Bericht gibt es nicht. Die Untersuchung wurde später in Vollnarkose wiederholt.


Freundliche Grüße, Lisa L

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 20.05.19, 06:48

Guten Morgen,
kein OP-Bericht, keine Aufklärung, keine Dokumentation, 2x Thorax-Röntgen? Auf mich wirkt das alles so, als wäre etwas schief gelaufen , sowohl in medizinischer Sicht ( Eingriff als solcher) als auch von juristischer Seite ( Dokumentation usw.).
Bitten Sie den verantwortlichen Arzt um eine Stellungnahme zu den Vorkommnissen. Evtl. haben Sie Nahrung aspiriert.
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.

LisaL
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Re: Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von LisaL » 20.05.19, 10:41

Sehr geehrter Dr. Fischer,

ich danke für die Antwort. Die verantwortlichen Ärzte möchten sich nicht äußern. Auch die niedergelassenen Ärzte erlauben mir keine Fragen bzgl. des Klinikaufenthalts.

Nun wurde just ambulant eine weitere ÖGD durchgeführt. Aufgrund von starkem Husten erhielt ich dabei ein Spray zur Betäubung das Rachens, ansonsten keinerlei Medikamente. Es lief völlig reibungslos und ich fragte mich, warum in der Klinik Propofol bzw. eine Vollnarkose notwendig war. Zumal Narkosen bei meiner Grunderkrankung immer ein höheres Risiko darstellen.

Die Beschreibung des Röntgenbildes ist noch da, aber die Aufnahme scheint nicht mehr vorhanden. "Mäßige pulmonalvenöse Stauungszeichen mit beginnender Flüssigkeitseinlagerung im Lungenkern, Pleuraerguss rechts mit angrenzenden Minderbelüftungen, kein Pneumothoraxnachweis im Liegen."

Könnte sich dieses Bild durch Aspiration ergeben haben :?:

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 20.05.19, 13:08

Guten Tag,
"Könnte sich dieses Bild durch Aspiration ergeben haben :?:"-wäre möglich, dazu sollte sich aber besser ein Radiologe äußern.Auf jeden Fall aber spricht die p.o. Röntgenkontrolle dafür, dass man bzgl. der Lunge irgendeine mögliche Komplikation befürchtete.
Sehr merkwürdig ist der Umstand, dass keine Röntgenaufnahmen mehr vorhanden sind, das wird doch heute alles digitalisiert. Dass niemand Ihnen eine Auskunft geben möchte, sieht für mich aus der Ferne so aus, als wenn man etwas verheimlichen möchte.
Es liegt jetzt an Ihnen, ob und welche Schritte Sie unternehmen wollen. Sie könnten sich z.B. an die Bezirksärztekammer wenden. Dann muß die Klinik Stellung beziehen. Aber allein die wohl fehlende Dokumentation ist ein Behandlungsfehler und sehr oft der Auslöser, dass Ärzte in die Pflicht genommen werden.
Grüße Dr. Fischer
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LisaL
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Re: Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von LisaL » 22.05.19, 18:55

Guten Abend Dr. Fischer,

nachdem mir bei der Ärztekammer telefonisch mitgeteilt wurde, dass sie zuständig sind und ich einen Bericht schreiben sollte bekam ich schriftlich zur Antwort man sei doch nicht zuständig. Ich solle mich an den Direktor der Klinik wenden. Dieser will sich natürlich auch nicht äußern. Die Klinik ist für ihr Schweigen bekannt.

Dem verantwortlichen Oberarzt wurde von der Rechtsabteilung geraten kein weiteres Gespräch mit mir zu führen. Das erste Gespräch bestand im Wesentlichen darin, dass er mit den Schultern zuckte. Keine Frage wurde beantwortet.

Die Magenspiegelung nach dem Snack war quasi nur eine Kleinigkeit. 2 Tage später wurde eine Thorakotomie durchgeführt. Den Grund kenne ich nicht, hatte bis dahin keinerlei Lungenprobleme. Im CT war ein kleiner Rundherd gesehen worden, der Radiologe schrieb "zur Verlaufsbeobachtung". Bei einer Visite erfuhr ich, dass eine minimalinvasive Lungenbiopsie notwendig sei, was ich ablehnte. Als ich unvermittelt in den OP geschoben wurde, sagte ich der Schwester noch, dass keine Aufklärung stattgefunden hat, bei der OP-Vorbereitung schlief ich bereits.

Nach Stunden wachte ich intubiert mit starken Schmerzen auf, keiner da. Die Klingel wurde vergessen, erst nach 50 Minuten kam endlich jemand. Bei der Gelegenheit wurden mir Papiere zur Unterschrift gereicht, die ich dummerweise unterschrieben habe.


Eine Woche darauf kam dann die Magenspiegelung in Vollnarkose. Im Anschluss sollte noch eine MRT stattfinden, "damit sich die Vollnarkose lohnt". Nach dieser Magenspiegelung wurde ich 27 Stunden in ein künstliches Koma gelegt. Aufgewacht bin ich nach über 30 Stunden, als mein Freund mich wie jeden Abend besuchte. Von ihm erfuhr ich, dass ich am Abend zuvor im Koma lag, er war unerlaubt in mein Zimmer auf der ITS gelangt und hatte das gesehen.

Natürlich wollten wir wissen, warum und wie lange ich im Koma lag, aber niemand wollte sich äußern, laut Pflege war kein Arzt zu sprechen. Auch in den folgenden 8 Tagen erfuhr ich trotz ständiger Nachfragen nichts. Das künstliche Koma wurde einfach abgestritten. Meinem Freund wurde ein Gespräch bei einem Psychologen angeboten.

Wieder zu Hause wandte ich mich an das Qualitätsmanagement. Nach 3 Monaten räumte der Oberarzt die Langzeitsedierung erstmals per E-Mail ein. Im Arztbrief wird mittlerweile angedeutet, dass ich aus "organisatorischen Gründen" ins künstliche Koma gelegt wurde, weil gerade kein MRT-Termin frei war.

Das klingt vermutlich alles sehr seltsam, hat sich aber tatsächlich so zugetragen. Die Akte bekam ich erst nach etwa 4- 5 Monaten.

Ein Wust an Papier, manches 40-fach vorhanden, Entscheidendes fehlt. Keine Berichte, nichts über Indikation von Thorakotomie, Magenspiegelungen, Bronchoskopie/BAL, Pleurapunktion etc.. Auf der Röntgen-CD der Hinweis, dass eine ERCP stattfand, die Bilder anscheinend gelöscht. Wer wann was untersucht hat ist unbekannt. Lediglich ein paar Zettel aus der Pathologie: alles ohne Befund, kein Krebs, keine Sarkoidose. In meiner Spucke fand man 2 Tage nach der Thorakotomie "vereinzelt Klebsiella pneumonae", daher die Diagnose Pneumonie nach einigen Wochen ITS.

Das Anästhesieprotokoll zur Thorakotomie hatte ich gesondert angefordert, hier keinerlei Hinweis auf Myasthenia Gravis und Allergien. Während ich gerade offen an der Lunge operiert wurde (Teilresektion und Pleuraadhäsiolyse) will mich ein Neurologe bei seiner Visite (mit Uhrzeit) wach, orientiert und mäßig kooperativ erlebt haben. Das nur als kleines Beispiel, in der Akte wimmelt es von derlei Unstimmigkeiten.

Seltsam auch, dass fast auf allen Konsilen angegeben ist, dass neben Myasthenia Gravis und Hashimoto (real) auch bösartiger Pankreaskrebs in mehreren Teilbereichen und Lungenmetastasen mit ICD angegeben sind. Mir gegenüber wurden diese "Diagnosen" verschwiegen. Meine Bitte, mich auf eigene Verantwortung zu entlassen wurde stets abgelehnt mit der Begründung, dass ich schwer krank sei. Wie jemand auf bösartigen Pankreaskrebs kam ist nicht zu ermitteln.

Der Zusammenhalt unter Ärzten ist ja schön und gut, nur sollte es Grenzen geben. Eine ITS als rechtsfreier Raum ist einfach nur gruselig. Ein konsultierter Anwalt rät eher davon ab, sich mit dieser Klinik anzulegen.

Freundliche Grüße

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 23.05.19, 08:18

Guten Morgen,
eine unglaubliche Geschichte.
"Ein konsultierter Anwalt rät eher davon ab, sich mit dieser Klinik anzulegen."- auch das verstehe ich nicht. Zu einem Anwalt wollte ich Ihnen nämlich raten. Dann muß die Klinik alle Befunde ihm übermitteln und dann erst könnte man entscheiden, ob eine Klage evtl. erfolgversprechend sein könnte. Diese bezöge sich dann auf ein strafrechtliches und evtl. nachfolgendes ziviles Verfahren. Im Letzteren könnte dann ein erhebliches Schmerzensgeld eingeklagt werden. Das alles ist allerdings für Sie zunächst mit Kosten verbunden. Es gibt genügend Anwälte, die sich auf Medizinrecht spezialisiert haben. Es gibt sicher auch im Internet ein Portal, das die Interessen von Patienten vertritt und möglicherweise zunächst mit einem Ratschlag weiter helfen könnte.
Grüße Dr. Fischer
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Re: Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von LisaL » 24.05.19, 07:17

Sehr geehrter Dr. Fischer,

ich danke Ihnen für die Antwort. Habe nun schon öfters das eine oder andere hier im Forum gefragt, wenn ich nicht weiter kam. Anfangs habe ich einen Rüffel kassiert, weil ich mich wiederholt habe, das versuche ich nun zu vermeiden. Ich freue mich natürlich über die Hinweise die ich schon bekommen habe. Als Laie bin ich mit der Akte oft überfordert, möchte aber trotzdem ansatzweise verstehen, wie es zu dem Albtraum kommen konnte.

Angeblich habe ich alles Vorhandene bekommen, müssten mehr als 1000 Seiten sein, davon Vieles eben zigfach vorhanden, zudem teilweise 8 Seiten auf einer Din A4 Seite, das liest sich nicht so einfach. Diese Akte kann man niemandem vorlegen. Dass das Essen vor der ÖGD ein Problem gewesen sein könnte ist mir jetzt erst aufgefallen.

Ich habe nun erst mal einen Bericht für die Schlichtungsstelle erstellt mit Anlagen aus der Akte, die meine Angaben untermauern, aber ob das gelesen/berücksichtigt wird ist wohl Glückssache.

Ein von mir aufgesuchter Pulmologe sprach von einer Verkettung vieler unglücklicher Umstände. Was bei der Thorakotomie genau gemacht wurde ist für ihn nicht nachvollziehbar. Den Grund für die Operation kann er mir nicht nennen, hatte vielleicht eher etwas mit der Myasthenie (in Remission) zu tun als mit meiner Lunge? Mehr dürfe er nicht sagen weil er sonst in Teufelsküche kommt. So oder ähnlich geht es mir bei allen Ärzten, das Thema wird ausgeklammert, ich darf diesbezüglich keine Fragen stellen.


Vielleicht erlauben Sie noch eine Frage was die Beatmung angeht. Wird die Nasenbrille (der dünne Schlauch durch den Sauerstoff in die Nasenlöcher geleitet wird) als Beatmungsstunde gezählt :?: Dann könnten die weit über 300 Beatmungsstunden eventuell hinkommen. Die C-PAP Maske konnte ich nicht tolerieren, habe hiermit maximal 20 Stunden geschafft. Ein Zettel von der internen Prüfung besagt, dass die Beatmungsstunden nicht nachweisbar, da im gesamten Zeitraum nicht dokumentiert sind.

Freundliche Grüße

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 24.05.19, 16:37

Guten Tag,
" Wird die Nasenbrille (der dünne Schlauch durch den Sauerstoff in die Nasenlöcher geleitet wird) als Beatmungsstunde gezählt :?: "- da bin ich überfragt. Tatsache ist aber, dass man gern eine Nasensonde legt, auch wenn nicht zwingend eine Beatmung erfolgt. Die Liegedauer Ihrer Nasensonde muß also nicht zwangsläufig bedeuten, dass während ihrer Liegezeit auch eine Beatmung erfolgte. Sie sehen dies wahrscheinlich in Zusammenhang mit dem künstlichen Koma. Diesbezüglich müßte aber eigentlich ein Protokoll vorliegen, wie lange also Sie tatsächlich in ein Koma versetzt wurden.
Grüße Dr. Fischer
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Re: Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von LisaL » 25.05.19, 06:31

Guten Morgen,

ich meinte eine Nasenbrille, mit der Sauerstoff in beide Nasenlöcher gepustet wird. Eine Nasensonde dient ja nicht der Beatmung.

Während des künstlichen Komas lag ein Tubus, ich denke dass da maschinell beatmet wurde. Mit Muskelrelaxans, Fentanyl, Sufentanil, Propofol etc. kann man doch nicht mehr selbstständig atmen? Der Tubus wurde nach 27 Stunden entfernt, ich finde das eine lange Narkose für eine Magenspiegelung und eine MRT. Mehr soll laut E-Mail vom Oberarzt in der Zeit nicht stattgefunden haben. Inzwischen hat sich das als unwahr erwiesen, es wurde mehr gemacht, nur ist nicht wirklich dokumentiert was. Mir ist völlig schleierhaft, warum mir niemand sagen will welche Eingriffe während dieser 27 Stunden erfolgt sind.

Die Nasenbrille bekam ich unabhängig von den Narkosen, um die Sauerstoffsättigung etwas zu erhöhen nehme ich mal an, aber ob man da von "Beatmung" sprechen kann weiß ich eben nicht.

Freundliche Grüße

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 25.05.19, 06:50

Guten Morgen,
eine Magenspiegelung dauert nicht lange, da muß etwas Unvorhergesehenes passiert sein und muß als solches grundsätzlich und nach ärztlicher Dokumentationspflicht auch dokumentiert werden. Das mit der Sauerstoffzufuhr habe ich schon verstanden. Das zählt nicht als Narkose o.ä.
" Mir ist völlig schleierhaft, warum mir niemand sagen will welche Eingriffe während dieser 27 Stunden erfolgt sind"- mir auch und das fällt natürlich unter die Aufklärungspflicht.
Es gibt also genügend Gründe, gegen die Klinik vorgehen zu können- mit Erfolg.
:arrow: mangelnde Dokumentation
:arrow: mangelnde Aufklärung
:arrow: eventueller Behandlungsfehler
Grüße Dr. Fischer
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Re: Snack vor Propofol-Sedierung?

Beitrag von LisaL » 25.05.19, 21:10

Sehr geehrter Dr. Fischer,

die Sache mit der Nasenbrille war mir wichtig, weil als Grund für den 4-wöchigen Intensiv-Aufenthalt nur respiratorische Insuffizienz und Bilanzierung angegeben sind. Die respiratorische Insuffizienz wurde durch die Nasenbrille behoben, das wäre vermutlich auch auf einer Normalstation gegangen.

Die Bilanzierung wurde meist vernachlässigt, als Begründung dafür heißt es z.B., ich sei allein zur Toilette gegangen. Das war aber durch die ganze Verkabelung überhaupt nicht möglich.

Ich danke Ihnen fürs Mutmachen, bin doch manchmal sehr geknickt. Ich werde das alles sehr langsam angehen müssen, brauche immer wieder Pausen von dem Thema soweit das möglich ist. Abgesehen von den körperlichen Einschränkungen (habe nun Pflegegrad 2) ist das Erlebte natürlich auch psychisch belastend.


Freundliche Grüße

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