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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Phenibut (β-Phenyl-γ-aminobuttersäure) Abhängigkeit
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BeitragVerfasst: 25.07.17, 23:20 
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Hi,

wie ich seit kurzem weiss bin ich körperlich abhängig von Phenibut. Ich versuche kurz zusammen zu fassen.

Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr eine chronifizierte Depression und eine Angsterkrankung. Aufgrund dessen bin ich mittlerweilen (30) voll Erwerbsgemindert und erhalte Erwerbsunfähigkeitrente.

Von 2009 bis 2014 erhielt ich Lorazepam gegen die Angsterkrankung, damit war es mir möglich einkaufen zu gehen und auch in einer Werkstatt für psychisch Kranke zu arbeiten.

Anfang 2014 meinte mein Arzt plötzlich er könne mir das Lorazepam nicht mehr verschreiben, also haben wir es abgesetzt. Kurz darauf verlor ich meine Arbeit in der Werkstatt und habe mich extrem zurück gezogen, ich habe heute nur noch Konntakt zu meiner Mutter, Oma und Zwillingsbruder. Einkaufen kann ich nur wenn ein Angehöriger dabei ist. Mir etwas in einer Bäckerei zu bestellen oder überhaupt etwas zu kaufen bei dem man mit jemanden reden muss ist nicht möglich. 2015 fing ich an mit Angstlösenden Substanzen zu experimentieren die ich über das Internet bezog, nichts war für eine Dauereinnahme geeignet, zum Teil haben die Wirkstoffe so Müde gemacht das ich Handlungsunfähig war, ich war zwar Angstfrei aber wirklich besser ging es mir durch die Müdigkeit auch nicht. Ungefähr Mitte 2016 habe ich dann Phenibut entdeckt. Es hatt sofort geholfen, seitdem ist einkaufen oder sogar in einer Bäckerei zu bestellen zwar nicht leicht, aber durchaus machbar. Ich habe mir sogar wieder eine Werkstatt angeschaut und stehe jetzt auf der Warteliste. Vor kurzem habe ich nicht rechtzeitig nach bestellt, und musste fünf Tage ohne Phenibut auskommen, ich hatte einen heftigen Entzug. Ich habe Tagelang nicht geschlafen, war sehr depressiv und schreckhaft. Ich habe mich gefühlt als hätte ich eine starke Grippe. Einerseits bin ich auf Phenibut dringend angewießen andererseits gefällt es mir nicht körperlich abhängig zu sein.

Mein Vertrauen in Ärzte ist weg. Zumal ich letztes mal als ich eine starke depressive Episode hatte für ein paar Tage in die Psychiatrie gesperrt wurde. Ich habe versucht zu erklären das es mir nicht hilft im depressiven Zustand in der Klinik zu sein, zum einen ist es die Hölle für mich aufgrund der Soziophobie einen Zimmernachbarn zu haben und dann auch noch mit zig Leuten essen zu müssen. Dann kann man sich nicht Ablenken sonder ist den ganzen Tag mit der Depression beschäftigt. Und die Behauptung "das ist zu ihrem eigenen Schutz" lasse ich nicht gelten, ich habe nie versucht mich zu töten und hab auch nie andere angegriffen, für mich ist das eine Unterstellung ich müsste vor mir selbst geschützt werden, eine Frechheit! Das hatt mir gezeigt das ich 0 verstanden werde, und die meisten Ärzte tatsächlich nur aus Büchern ihr Wissen beziehen aber sich nicht in kranke rein versetzen können. Einmal im Quartal gehe ich zum Psychiater und hole mir ansonsten zwischendrin meine Rezepte für Venlafaxin und Mirtazapin. Meine Blutwerte sind in Ordnung und körperlich fühle ich mich auch gut. Ich weiss jetzt eigentich nicht genau wieso ich das hier erzähle. Ich werde das Phenibut weiter nehmen, schon allein deshalb weil ich dadurch bald wieder eine Arbeit in einer Werkstatt für psychisch kranke habe! Ich kann und will nicht mehr so zurück gezogen leben. Das einzige was mir sonst hilft ist Cannabis, damit kann ich auch fast normal Leben, habe es aber vor einigen Jahren auf gegeben weil ich erwischt wurde, und ich Angst vor der Strafrechtlichen Verfolgung habe. Hatt vieleicht jemand einen Tipp außer "geh zum Arzt" ?


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