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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Seitlich abgeflachter Kopf bei Säugling (7 Wochen)
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BeitragVerfasst: 07.10.09, 21:07 
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Hallo!

Bei der U3 vor zwei Wochen stellte unsere Kinderärztin fest, dass unser Sohn vermehrt nach rechts schaut. Sie meinte wir sollen ihn, wenn er wach ist, auf die linke Seite legen - das Problem ist halt, dass er ausser beim Wickeln und Füttern kaum wach ist. Wir haben seinen Stubenwagen nun anders gedreht und auf der linken Seite seine Spielsachen befestigt. Das Problem ist, sobald er eingeschlafen ist, dreht er seinen Kopf nach rechts. Nun ist uns aufgefallen, dass dieser auf dieser Seite abgeflacht ist. Seitlich hinlegen möchte ich ihn aber nur tagsüber, wenn ich im Zimmer dabei bin. Sollte ich ihn, sobald er eingeschlafen ist nicht auf den Rücken drehen - auch wenn ich im Zimmer bin?. Gibt sich diese "Verformung" wieder? Was raten Sie mir, was ich noch tun könnte / sollte?

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Viele Grüße, Urra 94


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BeitragVerfasst: 23.10.09, 22:13 
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Interessierter

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Hallo,

mach aus einem Badehandtuch eine dicke Rolle und leg sie an den Rücken von deim Baby. So das die Rolle über dem Köpfchen von deim Baby anfängt. Leg ihn nicht direkt auf die Seit. Aber so halber seitlich halb auf dem Rücken. Theoretisch zu erklären ist echt schwierig *gg* Hoffe du hast mich verstanden :-)


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BeitragVerfasst: 11.11.09, 14:14 
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Hallo Minu2006!

Ich weiss, was Du meinst - so hatte ich meinen ersten Sohn auch immer hingelegt - linke und rechte Seite im Wechsel. Mein zweiter Sohn war die ersten Tage nach der Geburt auf der Intensivstation und wurde dort auf den Rücken gelegt. Als ich ihn wieder bei mir im Zimmer hatte, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich ihn bitte auf den Rücken legen soll (wegen plötzlichem Kindstod), also habe ich das auch gemacht . Als ich ihn dann nach der U3 auf die linke Seite gelegt habe, hat er den Kopf so gedreht, dass dieser doch auf der rechten Seite lag (sah sehr unbequem aus)! Manchmal hat er auch so lange geschrien bis ich ihn wieder auf den Rücken gelegt habe - was er nach wenigen Tagen dann auch alleine geschafft hat! Nun hat die Kinderärztin mir gesagt, dass ich seinen Kopf - wenn er eingeschlafen ist - vorsichtig auf die linke Seite drehen soll. Das mache ich auch, aber jedesmal, wenn ich wieder ins Zimmer komme, hat er ihn wieder nach rechts gedreht. Sie gibt ihm jetzt noch Zeit bis zur U4, dann bekommt er Krankengymnastik. Ich hoffe für ihn, dass sich das wirklich wieder verwächst (sagt unsere Kinderärztin).

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Viele Grüße, Urra 94


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BeitragVerfasst: 24.11.09, 16:55 
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Beiträge: 30
Bei meinem Sohn hatte das wohl mit einer nicht erkannten HWS-Blockierung zu tun. Es wurde trotz aller Tricks nicht besser, er lag auch in Rückenlage oft mit leicht abgeknicktem Köpfchen. Später bildete sich auf der Seite eine wunde Falte am Hals. Heute würde ich gleich zu einem Spezialisten für Osteopathie bei Kindern gehen, um das abklären zu lassen.
Es hat sich übrigens verwachsen, aber nicht völlig. Der kopf wird wohl auf einer Seite etwas flacher bleiben.
Manja


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BeitragVerfasst: 24.11.09, 18:15 
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Registriert: 12.03.05, 15:53
Beiträge: 1286
Guten Abend,

den Tipp von manja. finde ich gut.

zur Info dazu:
www.osteopathie.de

Freundliche Grüße

underwater

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BeitragVerfasst: 28.12.10, 17:54 
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Registriert: 13.11.06, 12:12
Beiträge: 35
Hallo!

Mittlerweile ist unser Sohn 16 Monate alt und der Kopf ist immer noch extrem schief. Jetzt habe ich heute von einer Helmtherapie gehört und würde gerne wissen, ob diese im Alter von 16 Monaten noch hilft und wenn ja, hätte ich Fragen bezüglich des Therapieortes bzw. eines durchführenden Arztes im PLZ-Gebiet 67292! Wäre nett, wenn ich hierzu schnellstmöglich Infos bekäme!

LG

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Viele Grüße, Urra 94


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BeitragVerfasst: 29.12.10, 14:41 
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Beiträge: 1114
Hallo Urra,

mit 16 Monaten ist es für eine Helmtherapie schon relativ spät, aber vielleicht noch nicht zu spät. Ich würde mich an Ihrer Stelle um einen Kinderorthopäden in der Region bemühen, ggf. auch in der nächsten Uniklinik nachfragen, welche Ärzte in Ihrer Gegend diese Behandlung anbieten. Die Behandlung mit der Orthese findet normal zwischen dem 5. und dem 15. Lebensmonat statt, danach wird der Schädel zunehmend härter und eine "Umformung" gelingt kaum noch.

Ist schon eine physiotherapeutische Diagnostik durch Orthopäden / Krankengymnasten gelaufen? Die Kopfschiefhaltung kann auch auf ein muskuläres Problem zurückzuführen sein, welches man ggf. durch Krankengymnastik beheben kann.

LG Barca

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Once in a lifetime means there's no second chance ...

Informationen aus dem Internet dienen generell nur der ersten Orientierung, sind persönliche Meinungsäußerungen und können einen Arztbesuch nicht ersetzen.


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BeitragVerfasst: 29.12.10, 17:22 
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Hallo!
Er bekommt seit gut 12 Monaten Krankengymnastik. Das mit der Vorzugshaltung war nach wenigen Behandlungen weg, der schiefe Kopf ist aber geblieben, es hat sich nicht verwachsen!

LG

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Viele Grüße, Urra 94


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BeitragVerfasst: 29.12.10, 17:58 
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Beiträge: 45
Unser Sohn hatte ebenfalls einen Schiefhals und bekam im Alter von acht Monaten Physiotherapie, worauf sich die Haltung seiner Halswirbelsäule innert kurzer Zeit verbesserte. Der später geborene Sohn einer Bekannten wurde mit dem gleichen Problem durch einen eigens auf Säuglinge spezialisierten Chiropraktiker behandelt. Zwei Konsultationen haben in seinem Fall genügt.

Die Abflachung am seitlichen Schädel blieb bei unserem Sohn bis in die Pubertät gut sichtbar bestehen (zum Glück hatte er lockige Haare, da fiel die Deformierung nicht so auf). Jetzt, in der Pubertät, hat sich die Asymetrie ausgeglichen.

LG
SLUDS


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BeitragVerfasst: 12.05.11, 18:59 
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Beiträge: 832
Hallo zusammen,
Philippi et al. beleuchteten 2004 den Einfluss der Frühintervention bei Kindern mit angeborener Haltungsasymmetrie.
39 Kinder (davon 18 männliche und 19 weibliche) wurden im Alter von 3 Monaten erstmals untersucht. Im Rahmen einer Längsschnittstudie wurden diese Kinder im Alter von 2 Jahren abschließend noch einmal untersucht.
Als Ergebnis konnte festgestellt werden, dass die Kinder ohne Therapie nach zwei Jahren ihre Haltungsasymmetrie beibehalten hatten bzw. die Symptomatik sogar noch erheblich zugenommen hatte.
Dagegen profitierten die Kinder, die eine Kombination von physiotherapeutischer Behandlung und osteopathischer Therapie erhielten, signifikant.
Herzliche Grüße
Johanna Seeländer B.A., M.Sc.
Physiotherapeutin und
Gesundheitswissenschaftlerin


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BeitragVerfasst: 16.05.11, 09:49 
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Beiträge: 35
Hallo!

Ja, die Krankangymnastik + Ostheopathie hat unserem Sohn sehr geholfen. Mittlerweile liegt er beim Schlafen oft auf der linken Seite. Die rechte Seite ist immer noch etwas abgeflacht - ist aber deutlich besser geworden. Heute würde ich keine U4 mehr abwarten, sondern gleich zu unserer Ostherophatin gehen - aber hinterher ist man immer schlauer!

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Viele Grüße, Urra 94


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BeitragVerfasst: 10.10.17, 16:52 
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Beiträge: 10
bei Vorzugshaltungen ist Geduld gefragt. Immer wieder versuchen auf die andere Seite zu drehen. Es gibt auch spezielle Kissen die dabei helfen können.


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