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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Isotretinoin - nicht endende Nebenwirkungen?
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BeitragVerfasst: 31.01.17, 19:41 
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Hallo Zusammen,

habe mich mal wegen meinem kleinen Problem entschlossen mich hier anzumelden und um Rat zu fragen, da nach etlichen Hautarztbesuchen in den letzten 13 Monaten meine Alternativen und Ideen allmählich schwinden.

Und zwar geht es hierbei um den aktuellen Zustand meiner Gesichts- bzw. Kopfhaut, der in dieser Form inzwischen nur noch schwer zu kaschieren und zu ertragen ist. Ursache dafür war eine Behandlung meiner Akne durch das Mittel Isotretinoin, welche ich vor rund 1 1/2 Jahren begonnen hatte und über 3 Monate hinweg durchzog. Die Dosis war dabei mit 10mg eigentlich minimal, die Nebenwirkungen dennoch wahnsinnig stark ausgeprägt. Zumindest was die Austrocknung und das Schuppen meiner Haut betraf. Dazu kommt, dass mein damaliger Hautarzt mich nicht auf eine regelmäßige Blutprobe hinweisen mochte und ich nun seit meiner letzten Einnahme vor etwas mehr als 1 Jahr auf diesen Nebenwirkungen sitzen geblieben bin. Und ich bin nun ehrlich gesagt völlig ratlos und möchte dennoch nicht weiter in diesem Zustand leben, weshalb ich mich mit mehr oder weniger großer Hoffnung hier an euch wende, da alle äußerlichen Behandlungsmethoden und Hautarztwechsel bis jetzt ohne auch nur den geringsten Erfolg blieben.

Die Frage die sich mir dabei zusätzlich stellt: Warum bietet kein Arzt bisher die Option an, das Problem von Innen zu bekämpfen, schließlich sind auch dort die damaligen Ursachen entstanden? Geht es dabei um rein finanzielle Interessen durch endlose Behandlungsmethoden, oder bin ich hier Opfer eines Medikamentes geworden, dessen Nebenwirkungen mit dem heutigen Wissensstand schlicht noch nicht behandelbar sind?

Ich hoffe ehrlich gesagt nicht, denn jeden Morgen für Morgen mit einer voll geschuppten und ausgetrockneten Haarpracht aus dem Bett zu steigen und der Versuch die stetig schuppende Gesichtshaut durch Feuchtigkeitscremes zu kaschieren ist für mich kein länger zu akzeptierender Zustand mehr.

Von daher bin ich hier tatsächlich für jede Tipp dankbar, den ich erhalten kann bzw. für jeden, der sich die Zeit und Mühe nimmt, auf diesen Beitrag zu antworten.

Grüsse


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BeitragVerfasst: 15.02.17, 16:28 
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Registriert: 22.12.07, 12:53
Beiträge: 345
Hallo,

Xtended hat geschrieben:
oder bin ich hier Opfer eines Medikamentes geworden, dessen Nebenwirkungen mit dem heutigen Wissensstand schlicht noch nicht behandelbar sind?


ich weiß ja nicht, was dir dein Hautarzt bei der ersten Verschreibung gesagt hat, aber meiner klärte mich durchaus darüber auf, dass die Folgen (Einfluß auf die Talgdrüsen) irreversibel sind.
Bei mir ist die Behandlung 15 Jahre her, auch ich habe seitdem, gerade in Winter, ab und an immer die gleichen trockenen Hautstellen: zwei im Gesicht und eine an der rechten Hand).
Dass meine Kopfhaut mehr als früher schuppt, würde ich hingegen nicht behaupten.


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