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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Durchblutungsstörungen im Darm - Not-Operation
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BeitragVerfasst: 06.02.17, 16:09 
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Hallo liebes Forum,

ich wende mich mit folgendem Thema an Sie:

Meine Mutter (60) kam wegen immer wiederkehrender Magenschmerzen und letztlich aber akut starkem Durchfall (teils auch Erbrechen) ins Krankenhaus und man hatte den Verdacht, sie könne an einem starken Darmvirus erkrankt sein. Routinemäßig hatte man bei ihr nämlich erst 2 Wochen zuvor eine Magen, sowie eine Darmspiegelung, ein CT, Ultraschall und ein MRT vorgenommen . Alles unauffällig. Nun sollte es also, wenige Tage danach, ein Virus sein. Auf das Ergebnis der Stuhlprobe musste man ewig warten, der Durchfall wollte nie enden und nur 5 Tage später wurden die Magenschmerzen unerträglich. Es folgten in der Nacht notfallmäßig erneute Untersuchungen, man sprach von Durchblutungsstörungen im Darm und hat sofort notoperiert. Die OP dauerte 5,5 Stunden. Es wurde ein Bypass gelegt, der von der Hauptschlagader aus den Darm wieder anfangen soll zu durchbluten. Der Zustand war von vorneherein sehr kritisch und lebensbedrohlich. Nach der OP reagierte meine Mutter mit Fieber (bis 39,4) und starker Herzfrequenz (bis zu 160). Sie wurde ins künstliche Koma gelegt und wird beatmet. Bereits am nächsten Morgen folgte eine zweite Operation, wieder sehr kritisch, wobei man ¾ krankhaften Dünndarm entnommen hatte. Danach stabilisierten sich die Werte jedoch ein wenig. Das Fieber verschwand und der Herzschlag liegt nun zumindest knapp unter 100. Am dritten Tag gab es keine OP. Es gilt zu warten, ob die noch offen liegenden Darmenden wieder eine gute Durchblutung aufweisen und wenn dies der Fall ist könne man diese wieder zusammen nähen. Am vierten Tag dann die dritte OP bei der wir hofften, dass dies die letzte sein würde. Aber die Chirurgen haben lediglich eine Wundkontrolle durchgeführt. Ich vermute laienhaft, dass wohl noch nicht genügend starke Durchblutung vorhanden ist (??) Ansonsten war sie während der OP schön stabil, das tröstet mich ein wenig.

Nun meine Frage: Wie lange kann es dauern, bis man die Wunden verschließt und man den Patienten zurück holt?

Der Zustand zehrt sehr an unseren Nerven in der Familie und vieles versteht man einfach nicht.
Die guten stabilen Werte sind doch sicherlich ein gutes Zeichen, oder?

Erst drohte man damit, man müsse schlimmstenfalls noch mehr vom Darm entfernen wenn die Durchblutung nicht zurück kommt, aber das haben sie ja dann heute nicht gemacht, sondern lediglich geguckt. Ich bin gerade etwas verwirrt.

Meine Mutter ist nun schon seit 4 Tagen im künstlichen Koma. Wie lange dauert das Zurückholen später eigentlich?

LG
Jennifer


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