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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Der Abschied vom kranken Kassensystem
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BeitragVerfasst: 27.01.18, 19:25 
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ist mir leicht gefallen.

Diese Woche kam die Schlußabrechnung des 3. Quartals 2017. Gott und die Welt hatte sich da nochmal präsentiert, dementsprechend 1.150 abzurechnende Fälle. Das hat sich prompt gerächt. Wo sonst (bei etwa 850 Kassenfällen im Quartal) 5 % der abgerechneten Leistung nicht vergütet wurden, waren es diesmal 19 %. Bei jedem fünften Fall haben die kranken Kassen die Zeche geprellt, „meine“ Kassenärztliche Vereinigung rechnet es mir lakonisch vor.

Es ist vollkommen klar, dass ein Fünftel „meiner“ ehemaligen Kassenpatientinnen die nächsten Jahre einfach keinen Facharzttermin bekommen wird. Denn das gilt natürlich für alle: nach rund 850 Kassenfällen im Quartal ist alle Arbeit gratis abzuliefern. Termine gibt es danach nur noch für Selbstzahler mit Quittungsbeleg bar auf den Tisch des Hauses. Ohne die sogenannte Bürgerversicherung betrifft das 90 % der Bevölkerung, mit ihr dann halt 100 %.

Das Einzige, was dem kommissarischen Gesundheizmister dazu einfällt, ist ein Terminservicestellenstärkungsgesetz. Ja no, wie soll’s der auch besser wissen, der hat ja grad gar keinen Kopulationsvertrag abzuarbeiten.

PR

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BeitragVerfasst: 27.01.18, 20:14 
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PR hat geschrieben:
...Gott und die Welt hatte sich da nochmal präsentiert, ...


Auch wenn ich es menschlich nachvollziehen kann, dass man "seinem" Frauenarzt "Tschüss", "Danke" und "Lebewohl" sagen möchte, der in den Ruhestand geht, so kann ich keinesfalls nachvollziehen, wie man erwarten kann, dass dafür einer Solidargemeinschaft die Rechnung präsentiert werden darf und die Allgemeinheit für die Kosten aufkommt.

Über 30% zusätzliche Abrechnungen sind jenseits jeder normalen Schwankung.


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 Betreff des Beitrags: jenseits der normalen Schwankung
BeitragVerfasst: 27.01.18, 20:41 
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Ja klar. Auch ich bin nur einmal in Rente gegangen, und nach mir war halt einer weniger da.

Schon mal drangedacht, dass schon die Idee pervers ist, dass ein von Patient/inn/en veranlasster und verursachte Arbeitsaufwand "jenseits der normalen Schwankung" unbezahlt zu bleiben hat ? Ich hab da ja keine Abschiedszeremonien entgegengenommen, sondern mit dem ganz normalen Aufwand fachärztliche Arbeit abgeliefert. In einigen hundert Fällen übrigens vertretungsweise für Kolleginnen, die sich in der Zeit in ihren "Budgetferien" befanden.

Sicher ist, dass, wer auch immer nach mir mit diesen Patient/inn/en beschäftigt sein wird, seinen Arbeitsaufwand der "normalen Schwankung" und also dem anpassen wird, was die kranken Kassen bereit sind, dafür zu bezahlen (Schm. Schmidt). Ausnahmen gegen Bares.

Eine Bürgerversicherung ist das Allerletzte, was dagegen hilft. Da erzählt die SPD halt einfach mal wieder Lügen.

PR

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BeitragVerfasst: 27.01.18, 21:47 
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PR hat geschrieben:
Schon mal drangedacht, dass schon die Idee pervers ist, dass ein von Patient/inn/en veranlasster und verursachte Arbeitsaufwand "jenseits der normalen Schwankung" unbezahlt zu bleiben hat ?


Klar, aber das ist ja ein alter Hut und trifft jeden Arzt und nicht nur den, der in Ruhestand geht.
Wenn Sie Patienten des Kollegen temporär mitbetreuen, dann haben Sie doch sicher für diese Zeit auch dessen Kontingente, oder?

PR hat geschrieben:
Eine Bürgerversicherung ist das Allerletzte, was dagegen hilft. Da erzählt die SPD halt einfach mal wieder Lügen.


Ich glaube, da sollten wir mal abwarten, wie man diese BV gestalten will. Fliegen-Kalles "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass" -Variante wird jedenfalls ein Flop, da geb ich Ihnen recht. Vor allem, wenn sie für sich allein steht. Aber noch sind keine Ausgestaltungen vereinbart.


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BeitragVerfasst: 28.01.18, 00:22 
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Gar nix wird passieren, fürchte ich. Am Honorar soll ein bisschen geschraubt werden, wie PR oben schrieb, will Herr Gröhe die Terminservicestellen „stärken“, wie immer er (der Herr Gröhe) das meint, kann ja nur heißen, dass es wohl einen Beauftragten für Terminservicestellen geben wird (sowas macht ja grad die Kanzlerin sehr gerne) und Herr Gröhe will die sogen. unterversorgten Gebiete angehen. Mit mehr Geld, aus den Honoraren denke ich. Also nicht mit mehr Geld, sondern mit Geld aus dem zur Verfügung stehenden.
https://www.merkur.de/politik/groehe-ge ... 59915.html

Am Kassensystem ansich wollen weder er noch Herr Lauterbach etwas ändern. Diese Karte zieht keiner von beiden. Die Kassen mit ihren Angestellten und Vorständen sind bei allen vorgesehenen Änderungen diejenigen, die sich weiterhin nicht zu bewegen brauchen.
Ein Neustart sieht anders aus. Die Sparte Pflege hat es für uns alle medienwirksam versucht und auch hier watscht uns die politische Sturheit ab:
http://www.tagesschau.de/inland/groko-pflege-101.html

Frdl. Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: das ist ja ein alter Hut...
BeitragVerfasst: 28.01.18, 20:33 
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Richtig. Der ist Hut sogar so alt, dass von dem auch der ärztliche Nachwuchs schon mal was gehört hat und dieserhalb alles Mögliche will, aber nicht in die "Niederlassung". Dann ist Maulburg bald überall (außer in Dingsbums, ja ich weiß).

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: das ist ja ein alter Hut...
BeitragVerfasst: 28.01.18, 23:04 
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PR hat geschrieben:
Richtig. Der ist Hut sogar so alt, dass von dem auch der ärztliche Nachwuchs schon mal was gehört hat und dieserhalb alles Mögliche will, aber nicht in die "Niederlassung". Dann ist Maulburg bald überall (außer in Dingsbums, ja ich weiß).


Altenstadt/Iller heißt die Gemeinde....nur ein paar Kilometer von Dr. med. Fischer entfernt.

Warum niemand mit einer Allgemeinpraxis nach Maulburg möchte, ist mir ein Rätsel. Es gibt dort mit ziemlicher Sicherheit mehr betuchte Leute als in Altenstadt, das noch dazu ein betont ländliches Umfeld hat.
Kommenden Samstag hat sich Kundschaft aus Lörrach bei mir angemeldet. Die werd' ich mal interviewen, ob die sich einen Reim darauf machen können.


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 Betreff des Beitrags: betuchte Leute
BeitragVerfasst: 28.01.18, 23:28 
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in Maulburg ?

Also ich radel da ja öfter mal durch, wenn das Wetter danach ist. Auf durchaus unterschiedlichen Wegen und Straßen. Und erkenn dabei vielleicht drei Immobilien. die auf mehr oder minder "betuchte" Eigentümer schließen lassen. Ja klar, jede Menge durchauch hoch innovative Industrie.

Aber wer da wirklich Geld hat, braucht da nicht zu wohnen. Keine Abweichung also vom Normalfall und also kein Rätsel.

PR

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 Betreff des Beitrags: Heut im Briefkasten
BeitragVerfasst: 01.02.18, 16:52 
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das Schreiben der Kassenärztlichen Vereinigung BW, des Ladens, der

im letzten Juni dafür gesorgt hat, dass meine Praxis seit Oktober 17 geschlossen ist,

mir im September ein elektronisches Dingelchen ins Haus geschickt hatte, damit ich künftig noch sicherer online abrechnen könne,

mir auf Nachfrage versichert hat: dochdoch, könnse wegschmeißen, sebrauchens ja nich mehr, bezahlt hamses ja eh,

mir eben die Schlußzahlung für das dritte Quartal 2017 überwiesen hat mit dem Nachweis von 19 % nicht bezahlter Arbeit,

heut im Briefkasten zuhause das Schreiben mit der dringenden Aufforderung, das elektronische Dingelchen jetzt aber flugs zu installieren, sonst könne ich gar nicht mehr online abrechnen.

So arbeiten 'schländische Körperschaften öffentlichen Rechts.

PR

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BeitragVerfasst: 01.02.18, 17:16 
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Wenn die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut, dann nennt man das Datenschutz :ostern:
Ich hätte auch noch ein paar "alte" Geräte abzugeben..., eine dem FA zu "analoge" Registrierkasse, ein Bankkartenlesegerät (im Aug. 17 neu erhalten), knapp 2000 Auftragsformularem, die neuen QM-Erfordernissen nicht mehr genügen u.v.m.

Schlage vor, wir tun uns zusammen und machen mit dem ganzen "alten G'lump" eine Geisterbahn für Steuer- und KV-Beitragszahler auf.


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 Betreff des Beitrags: ein paar alte Geräte
BeitragVerfasst: 02.02.18, 01:21 
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Aktuelles Spitzenthema !

Ging heut auf den Recyclinghof: ein Kolposkop von Leisegang, Berlin. (Nicht Liesegang, das waren die mit den Diaprojektoren). Gut 50 Jahre alt, voll funktionstüchtig, binokular, ein Tubus anpassbar, Grünfilter, zwei Vergrößerungen, perfekt feinstufiger Regeltrafo, die innenverspiegelten selbstfokussierenden Glühbirnen mit dem kleinen Lichtloch vorn sind noch heut zu haben, hab mir vor 25 Jahren ein Ersatzexemplar besorgt, war nicht nötig, sie hat gehalten bis ich das Ding abgebaut hab. Kolposkopie, wundervolle nicht invasive hoch aussagefähige Methode, lernt heut keiner mehr, kann heut keiner mehr außerhalb von universitären Spezialambulanzen. Grund: ist seit 20 Jahren nicht mehr abrechenbar.

Gehen demnächst auf den Recyclinghof: drei Labormikroskope, drei Vergrößerungen, Phasenkontrast. Geeignet für Nativmikroskopie, Sedimente, Kulturen, Differentialblutbild. Will kein Mensch haben, hat keiner mehr gelernt, kann keiner mehr. Waren alles in vielen Fällen super differentialdiagnostische Methoden für die einsame Sofortentscheidung: muss sofort in die Klinik oder nicht ? Grund: Pfennighonorar seit Jahrzehnten.

Gingen längst auf den Recyclinghof: Photometer für Hb und BZ. Zwei Dampfautoklaven. Etwa 25 batteriebetriebene Blutdruckmeßgeräte. Gut 10 Hand-Blutdruckmeßgeräte mit jeweils zwei bis drei unterschiedlich breiten Manschetten. Zwei eichbare mechanische Personenwaagen. Etwa 20 PCs mit Bildschirmen, Tastaturen und Mäusen, 3 File Server, 3 Telefonzentralen, etwa 20 Telefonierendgeräte, 8 Schippkartenleser, 9 Drucker, 3 separate FAXGeräte. Etwa 60 Hegarstifte, 40 Curetten, zahllose Scheren, Klemmen und Faßzangen aus Edelstahl. Drei Sonographiegeräte jeweils im Wert von Kleinwagen, vier Fetalmonitore, davon zwei mit Registrierung auch für Zwillinge. Fünf zentrierbare Scheinwerfer. Fünf Untersuchungsliegen, davon drei elektromotorisch verstellbar. Das sind die Gegenstände, deren Anschaffung und Unterhalt mit 13 € Regelleistungsvolumen im Vierteljahr zu finanzieren gewesen war.


Klar, dass sich heutzutage solche Idioten nicht mehr finden lassen, die den kranken Kassen sowas alles ein Berufsleben lang zur Verfügung stellen, bloß, damit die nix als dumme Sprüche à la Stackelberg absondern können.

PR

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BeitragVerfasst: 02.02.18, 08:00 
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Hallo lieber PR,
"Kolposkopie, wundervolle nicht invasive hoch aussagefähige Methode, lernt heut keiner mehr, kann heut keiner mehr außerhalb von universitären Spezialambulanzen. Grund: ist seit 20 Jahren nicht mehr abrechenbar."- ja, dieses Gerät verwendet heute leider kaum jemand, dabei ist die Ausssagekraft doch so enorm, man braucht es eigentlich incl. Essigsäure, Lugol usw. tgl.

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: man braucht es eigentlich
BeitragVerfasst: 02.02.18, 21:46 
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Sie und ich haben es noch gebraucht, das Kolposkop nebst Verbrauchsmaterial, und die zugehörigen einwöchigen Kurse bei den Kolposkopie-Zytologiepäpsten, im Klinikurlaub, auf eigene Rechnung, in Erwartung der Niederlassung, um die Patientinnen ordentlich versorgen zu können, gelle ?

Die Teilzeitkolleginnen heut machen so Sachen zum Teil auch, aber da geht's dann viel öfter um beauty, wellness, fitness & exotic aus dem Selbstzahlerbereich.

Was freilich alle machen, sind die Sono-Pflichtkurse. Die Inhalte sind nach wie vor echt anspruchsvoll, habs auch machen dürfen als Schaller der ersten Stunde, jedoch sind die Schlussprüfungen MultipelSchei$$ wie das Staats Ex Amen ja auch längst, da kursieren die Kataloge genauso, damit sie geübt werden können und sonst nix, grau en voll. Aber anders kann man halt keine Schwangerenbetreuung mehr abrechnen.

Ganz klar: was sich nicht unmittelbar im Umsatz niederschlägt, wird nicht mehr gemacht, nicht mehr gelehrt und nicht mehr gelernt. Die Kassenlackel haben die Sozis zwanzig Jahre lang weitestgehend in der Hand gehabt und deren Gesetzgebung so gesteuert, dass die ambulante Kassenmedizin in vielerlei Hinsicht schlechter und jeder Hinsicht viel teurer geworden ist.

Von langer Hand geplant. Bin drum nach wie vor der Überzeugung, dass die Sozis endlich ZurückAufLos müssen und ein Godesberg 2 veranstalten. Bloß, um sich darüber klar zu werden, was denn Sozis heutzutage noch wollen sollen. Und bis dahin das Regieren im 'schland den Muttis überlassen, denn die wissen das halt noch immer, allem Medienlärm zum Trotz.

PR

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BeitragVerfasst: 03.02.18, 09:20 
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Hallo PR,
"Ganz klar: was sich nicht unmittelbar im Umsatz niederschlägt, wird nicht mehr gemacht, nicht mehr gelehrt und nicht mehr gelernt. "- das glaube ich bedingt allmählich auch, so " geht" ärztliche Einstellung heute, einfach unglaublich.
Mit einem Minimum an Kenntnissen und an apparativ-technischer Ausrüstung das maximale herausholen-das nenne ich das optimale Kaufmannsverhalten. :shock:

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Grüße Dr. Fischer
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BeitragVerfasst: 03.02.18, 15:08 
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Registriert: 31.12.12, 15:22
Beiträge: 2062
Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Hallo PR,
"Ganz klar: was sich nicht unmittelbar im Umsatz niederschlägt, wird nicht mehr gemacht, nicht mehr gelehrt und nicht mehr gelernt. "- das glaube ich bedingt allmählich auch, so " geht" ärztliche Einstellung heute, einfach unglaublich.
Mit einem Minimum an Kenntnissen und an apparativ-technischer Ausrüstung das maximale herausholen-das nenne ich das optimale Kaufmannsverhalten. :shock:


Sehen Sie? :wink: Das ist immer mein Anliegen (ich weiß, es fehlt ein "Schon wieder dasselbe"-Emoticon). Das betrifft doch sowohl privat als auch gesetzlich? Und wächst immer weiter? Das meine ich ja unter anderem mit, ich versteh nicht, dass nicht begriffen wird, dass sich alle schaden. Auch die, die sich für viel Geld weiterhin zusatzversichern können. Es nützt auch denen nix, wenn das Wissen oder besser die ärztliche Kunst unter die Nurkaufmannsräder kommt.
Und ich melde mich auch deshalb, weil in den aktuellen Gesprächen die sogen. 2. Klasse lediglich mit einer längeren Wartezeit gleichgesetzt wird. Es gibt doch wohl noch mehr Unterschiede. Noch.

Frdl. Grüße und ein schönes Wochenende
Christiane


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