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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Große Koalition?
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BeitragVerfasst: 07.12.17, 18:54 
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was Barnie ?

Nochmal in deutschen Hauptsätzen:
Barnie schreiben: kranke Kasse zahlen teure Gerät in Klinik mit dem Klinik bloß viel Geld verdienen von Privatpatient
PR schreiben: nix kranke Kasse zahlen teure Gerät, alle Leute zahlen teure Gerät für untersuchen und behandeln alle Leute

Behalten Sie übrigens Suggestivfragen besser bei sich, die riechen nach Unterstellung.
:oops:

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Große Koalition?
BeitragVerfasst: 07.12.17, 22:09 
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Ich halte mich mit ihren Haarspaltereien nicht auf. Jeder hat verstanden, was von mir kritisiert wurde und weshalb unter anderen auch sie einen Vertrag mit den Kassen eingegangen sind und bis zuletzt erhalten haben.

Sie scheinen echt den Überblick verloren zu haben und allen Ernstes zu glauben, sich erlauben zu können, die Hand beißen zu können, die sie gefüttert hat. Auch wenn sie nur auf den Nachtisch scharf waren, konnten sie hält doch nicht auf den Fertigfraß verzichten,gell, sonst hätten sie sich längst ein anderes Lokal suchen können.

Aber solange die Deutsche sich so bereitwillig herumschubsen lässt....


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BeitragVerfasst: 07.12.17, 23:24 
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die verlaufen in Schüben oder Phasen.

Welche Hand füttert denn Sie gerade ?

PR

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 Betreff des Beitrags: Re: Große Koalition?
BeitragVerfasst: 08.12.17, 10:55 
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Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Hallo Christiane,
"Ich weiß nicht (gesichert), ob das so stimmt mit der Behandlung"- das stimmt mit Sicherheit nicht.
Bei Privatversicherten ist man "großzügiger" ( da eben nicht budgetiert) mit:
:arrow: Anforderungen von Laborleistungen
:arrow: apparativ-technischen Leistungen ( CT, MRT, Ultraschall etc.)
:arrow: Verordnung bzgl. Medikamenten

Diese Auflistung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, es ist nur ein kleiner Teil, der mir auf die Schnelle so einfällt. Dazu können andere Kollegen sicherlich noch etwas fundiertere Aussagen machen.


Ich auch! Das mit der Koloskopie-Luft hab ich ja schon des Öfteren erwähnt, man kann aber auch als Privatzahler eine Blasenspiegelung mit einem biegsamen Endoskop durchführen lassen statt mit dem starren Schniedel-Spieß. Man darf beim Dermatologen 4,5 oder auch 20 auffällige Punkte untersuchen lassen statt nur 3 wie beim popligen Kassenpack. Usw. usf.

Wo lebt dieser Montgomery eigentlich? Hat der hier schon mal ins Forum geschaut und gelesen, wie seine Kollegen argumentieren? "Mehr hat die GKV nicht gekauft", "nach 20 Pflichtstd. Sprechzeit bin ich für Kassenpatienten nicht mehr da", "ich nehme keine Kassenpatienten mehr auf", "ich brauche IGeL, sonst kann ich nicht überleben" usw.

Das Einzige, was ich konstatieren kann, ist, dass zumindest im Klinikum Karlsruhe kein Unterschied zwischen privat und gesetzlich Versicherten gemacht wird..., das wahrscheinlich allerdings auch nur, weil es nicht genug Kapazitäten gibt, um jedem "besonders kranken" Beamten ein EZ zur Verfügung zu stellen.

Auch die Privaten sitzen vor einem stationären Check-In stundenlang in der Notaufnahme und es gibt auch für die Privaten nicht genug funktionierende TV-Geräte. Das Essen ist dasselbe und das Personal hat auch für den eingeklemmten Finger von Frau Finanzbeamtin nicht mehr Zeit als für das Flüchtlingskind mit Brechdurchfall.

Von dem, was eine Bürgerversicherung an Ärztehonoraren zu zahlen in der Lage ist, muss sich eine Praxis gut tragen lassen, egal, wo sie sich in D befindet.

Aber jedweder dubiosen Geschäftemacherei muss damit ein wirkungsvoller Riegel vorgeschoben werden. Das beginnt mit dubiosen Evidenzverfahren und "Mehrnutzen"-Bewertungen bei Medikamenten, über die Patentierbarkeit nahezu identischer Arzneimittel, geht über Zuwendungen für "Anwendungsbeobachtungen" bis hin zu IGeLn, die allenfalls für Therapien angeboten werden dürften, deren Erfolgschance "eher fern liegt" (um das "Nikolaus-Urteil" abgewandelt zu strapazieren)

Es muss neue Niederlassungsschlüssel geben, die vermeiden, dass ein Patient 30km bis zum nächsten Arzt fahren muss und es muss - ganz wichtiger Faktor im Zusammenhang mit einer BV - einen Kontrahierungszwang geben, da der behandelnde Arzt ja auch angemessen für jeden Patienten bezahlt wird. Andernfalls wird die flächendeckende Versorgung und die freie Arztwahl ausgehebelt.
Und es muss genug ärztliches Personal nachrücken, das bereit ist, sich niederzulassen. Man kann nicht in jedem Kaff eine Oper oder einen Golfplatz errichten, aber ich bezweifle, dass das jeder junge Arzt zur Bedingung macht, wenn sein Ein- und Auskommen garantiert wären.
Regress-Forderungen der Kassen wird es nicht mehr geben, denn Arznei-, Heil- und Hilfsmittel werden übergangsweise staatlich reglementiert und auf ca. ein Drittel des heutigen Preises reduziert, bis eine hinreichende Lösung gefunden wird, wie zumindest in der Humanmedizin die zukünftige Preisfindung gestaltet werden kann.

Das alles geht weit über eine bloße Beitragszahlung in eine BV hinaus. Ergänzende Maßnahmen sind aber unabdingbar, wenn eine BV etwas für den Bürger bringen soll. Ansonsten füttert man nur ein desolates und korruptes System mit Geld, das nutzlos in den Taschen von Funktionären und den Pharma-Affen verschwindet.

Aber wahrscheinlich wird man mir gleich eilig erklären, dass das alles nur Phantasien eines ahnungslosen Trottels, eines Kommunisten oder Tagträumers sind...


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 Betreff des Beitrags: desolates und korruptes System
BeitragVerfasst: 08.12.17, 11:40 
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Da sehnsemal ! Das schreib ich hier seitdem ich hier schreib.

Drum versteh ich so Sachen nicht wie die mit der fütternden Hand.

Es sei denn, ich nähm an, dass da mal wieder einer seine Tabletten weggelassen hat.

PR

PS: ein Gutteil meiner fachspezifischen Fertigkeiten (OP-Katalog) hab ich übrigens in der Karlsruher Steinhäuser Straße erworben

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